Welche Stellen werden in Sprach- und Literaturwissenschaften ausgeschrieben?
Aktuell stehen hier 43 offene Stellen; am häufigsten 23 × Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Doktorand, 9 × Professur, 8 × Postdoc. Die Sammelseite wird vom wissenschaftlichen Nachwuchs getragen: wissenschaftliche Mitarbeit, Dissertationsstellen und Postdoc-Verträge stellen zusammen den weit überwiegenden Teil der Liste. Daneben steht ein Stellentyp, den andere Fächer kaum kennen — Lektorate und Lehrkräfte für Sprachpraxis, die eine Fremdsprache unterrichten, statt zu forschen. Professuren erscheinen regelmäßig, aber in kleiner Zahl. Computerlinguistik und Sprachtechnologie bringen zusätzlich Ausschreibungen außeruniversitärer Institute mit.
Wo wird ausgeschrieben?
Die Liste verteilt sich derzeit auf 31 Einrichtungen, 33 Stellen an Universitäten und Hochschulen; die meisten Ausschreibungen führt Universität Konstanz (4). Fast alles kommt von Universitäten, ein auffälliger Teil davon aus der Schweiz und Österreich, wo Assistenz- und Prae-Doc-Stellen anders heißen als in Deutschland. Außeruniversitäre Institute erscheinen dort, wo Sprachtechnologie beforscht wird. Keine Universität prägt die Liste.
Was auf dieser Seite steht — und was nicht
Diese Seite ist eine Sammelseite: Sie führt fünf amtliche Studienbereiche zusammen — Allgemeine und vergleichende Literatur- und Sprachwissenschaft, Altphilologie, Romanistik, Slawistik/Baltistik/Finno-Ugristik sowie die sonstigen Sprach- und Kulturwissenschaften. Germanistik und Anglistik haben eigene Adressen. Nennt ein Titel zwei dieser Fächer, steht die Stelle in beiden Listen — gezählt wird sie im Bestand nur einmal. Maßgeblich ist die Stellenbezeichnung; was eine Stelle konkret verlangt, steht jeweils auf der verlinkten Stellenseite. Zur Einordnung der deutschen Entgeltgruppen: Gehaltsrechner Wissenschaft.
Quellen
Quellen