Welche Stellen werden in Geschichte ausgeschrieben?
Aktuell stehen hier 70 offene Stellen; am häufigsten 42 × Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Doktorand, 13 × Professur, 10 × Postdoc. Das Bild ist akademisch und dreigeteilt. Den Grundstock bilden die Qualifizierungsstellen der Institute: wissenschaftliche Mitarbeit, Dissertationsstellen, hier und da eine Stelle ausdrücklich zur Habilitation. Daneben steht eine für ein kleines Fach bemerkenswerte Zahl ausgeschriebener Lehrstühle. Die dritte Gruppe kennen andere Fächer so nicht: Stellen an Forschungsmuseen, Archiven und Ausstellungen, in denen historisch gearbeitet wird, ohne dass eine Hochschule dahintersteht. Technische Stellen fehlen fast vollständig.
Wo wird ausgeschrieben?
Die Liste verteilt sich derzeit auf 39 Einrichtungen, 46 Stellen an Universitäten und Hochschulen; die meisten Ausschreibungen führt Universität Wien (6). Universitäten stellen den größeren Teil; auffällig daneben sind Forschungsmuseen, Akademien und archäologische Institute, die Stellen an ihren Sammlungen ausschreiben. Ein spürbarer Anteil der Liste kommt aus der Schweiz und aus Österreich, wo Graduiertenschulen Anschubstipendien statt Verträgen ausschreiben. Ein prägendes Haus hat das Fach nicht.
Was auf dieser Seite steht — und was nicht
Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Wissenschafts- und Technikgeschichte sind dieser Seite zugeordnet und stehen unten als eigene Abschnitte, statt eigene Adressen zu bekommen. Kirchengeschichte teilt sich Ausschreibungen mit Theologie; wer beides im Titel führt, steht auf beiden Seiten und bleibt im Bestand eine Stelle. Die Kunstgeschichte der Kunsthochschulen führt Stellen an Kunsthochschulen — jene Seite zählt nach Haus, nicht nach Fach. Maßgeblich ist die Stellenbezeichnung; was eine Stelle konkret verlangt, steht jeweils auf der verlinkten Stellenseite. Zur Einordnung der deutschen Entgeltgruppen: Gehaltsrechner Wissenschaft.
Quellen
Quellen