E13 TV-L und TVöD: Gehalt, Tabelle, Stufen und Netto 2026
E13 bezeichnet eine Entgeltgruppe im öffentlichen Dienst. Wie hoch das Gehalt ausfällt, hängt vom Tarifvertrag, der Erfahrungsstufe und dem Stellenumfang ab. Hier finden Sie die geltende TV-L-Tabelle, Teilzeitwerte und eine Berechnung für Ihre persönlichen Angaben.
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TV-L E13: Netto berechnen
Rechenstand: TV-L-Tabelle vom 1. April 2026 bis 28. Februar 2027, Lohnsteuer nach dem Programmablaufplan 2026.
E13-Netto-Rechner
Wählen Sie im Rechner Stufe, Stellenumfang, Steuerklasse, Kinder, Bundesland und Kirchensteuer; er zeigt das Netto und darunter Steuern, Sozialabgaben und den Beitrag zur Zusatzversorgung (VBL) getrennt.
Der Rechner rechnet ausschließlich nach dem TV-L. Die Wahl des Bundeslands ändert nicht den Tarif; auch für Hessen rechnet er mit der TV-L-Tabelle. Die Tabellen für TVöD und TV-H stehen unter Was unterscheidet TV-L, TVöD und TV-H?
Kurz gesagt
- Brutto: Bei voller Stelle zahlt E13 im TV-L 4.759 € (Stufe 1) bis 6.765 € (Stufe 6) im Monat, gültig bis 28. Februar 2027; in Teilzeit gibt es den entsprechenden Anteil, bei 65 % in Stufe 1 also 3.094 €.
- Stufe: Sie richtet sich nach tariflich anrechenbarer Berufserfahrung; die nächste Stufe folgt nach 1, 2, 3, 4 und 5 Jahren in E13 beim selben Arbeitgeber.
- Tarif: E13 allein sagt nicht, welche Tabelle gilt. Bund und Kommunen zahlen nach TVöD (ab 4.901 €), das Land Hessen nach TV-H (ab 4.829 €).
Beträge auf volle Euro gerundet.
Inhalt
Wie hoch ist das Gehalt in TV-L E13?
Das monatliche Tabellenentgelt richtet sich nach Ihrer Erfahrungsstufe und Ihrem Stellenumfang. Bei voller Stelle zahlt E13 im TV-L zwischen 4.759 € in Stufe 1 und 6.765 € in Stufe 6 brutto im Monat.
Gültig vom 1. April 2026 bis 28. Februar 2027 für die Beschäftigten der Länder, die der Tarifgemeinschaft deutscher Länder angehören, in Ost und West gleich. Hessen hat einen eigenen Tarifvertrag, den TV-H.
| Stufe | erreicht nach … in E13 | Monat brutto |
|---|---|---|
| Stufe 1 | Einstieg | 4.759 € |
| Stufe 2 | nach 1 Jahr | 5.106 € |
| Stufe 3 | nach 3 Jahren | 5.367 € |
| Stufe 4 | nach 6 Jahren | 5.874 € |
| Stufe 5 | nach 10 Jahren | 6.574 € |
| Stufe 6 | nach 15 Jahren | 6.765 € |
Tabellenentgelt bei voller Stelle, brutto. „Erreicht nach“: Jahre ununterbrochener Tätigkeit in E13 beim selben Arbeitgeber, wenn man in Stufe 1 beginnt (§ 16 Abs. 3 TV-L). Quelle: TdL, Anlage B zum TV-L, gültig vom 1. April bis 31. Dezember 2026 und vom 1. Januar bis 28. Februar 2027 (betragsgleich), abgerufen am 22. Oktober 2026.
Welche Erhöhungen sind schon vereinbart?
Zwei weitere Tabellen sind vereinbart und veröffentlicht: Am 1. März 2027 steigen die Beträge um 2,0 %, am 1. Januar 2028 um weitere 1,0 %. Bis zum 28. Februar 2027 gilt die Tabelle oben.
| Stufe | ab 1. März 2027 | ab 1. Januar 2028 |
|---|---|---|
| Stufe 1 | 4.855 € | 4.903 € |
| Stufe 2 | 5.208 € | 5.260 € |
| Stufe 3 | 5.474 € | 5.529 € |
| Stufe 4 | 5.991 € | 6.051 € |
| Stufe 5 | 6.705 € | 6.773 € |
| Stufe 6 | 6.900 € | 6.969 € |
Monatlich brutto bei voller Stelle. Quelle: TdL, Anlage B zum TV-L „gültig vom 01.03.2027 bis 31.12.2027“ und „gültig ab 01.01.2028“, abgerufen am 22. Oktober 2026.
Beträge auf volle Euro gerundet.
Welche Erfahrungsstufe gilt für mich?
Die Entgeltgruppe beschreibt die bewertete Tätigkeit; die Stufe berücksichtigt die tariflich anrechenbare Erfahrung. Wer ohne einschlägige Berufserfahrung beginnt, kommt in Stufe 1 (§ 16 Abs. 2 TV-L).
Aufstieg: Die nächste Stufe kommt nach 1, 2, 3, 4 und 5 Jahren ununterbrochener Tätigkeit in E13 beim selben Arbeitgeber (§ 16 Abs. 3 TV-L). Bei Leistungen, die erheblich über oder unter dem Durchschnitt liegen, kann der Arbeitgeber die Zeit bis zu den Stufen 4 bis 6 verkürzen oder verlängern (§ 17 Abs. 2 TV-L).
Einstieg mit Erfahrung: Mit mindestens einem Jahr einschlägiger Berufserfahrung aus einem Arbeitsverhältnis bei einem anderen Arbeitgeber beginnt man in Stufe 2, mit mindestens drei Jahren in Stufe 3; Zeiten aus einem früheren Arbeitsverhältnis beim selben Arbeitgeber werden angerechnet (§ 16 Abs. 2 TV-L). An Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Länder gilt in E13 bis E15 ergänzend: Zeiten einschlägiger Berufserfahrung an anderen Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen werden grundsätzlich anerkannt (§ 40 Nr. 5 TV-L).
Promotion und Stipendium: Die Promotionszeit zählt nicht automatisch als Erfahrung. Einschlägig ist berufliche Erfahrung in der übertragenen oder einer entsprechenden Tätigkeit (Protokollerklärung Nr. 1 zu § 16 Abs. 2 TV-L). Eine Promotion auf einer Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter kann deshalb zählen, wenn die neue Tätigkeit ihr entspricht. Für Zeiten mit Stipendium gilt die feste Regel nicht, weil sie kein Arbeitsverhältnis sind. Angerechnet werden können sie nur nach der Regel für förderliche Zeiten im übernächsten Absatz: wenn die frühere Tätigkeit für die neue förderlich ist und die Anrechnung der Deckung des Personalbedarfs dient.
Zwölf statt sechs Monate: Als früheres Arbeitsverhältnis beim selben Arbeitgeber zählt eines, das höchstens sechs Monate vor dem neuen endete, bei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ab E13 höchstens zwölf Monate (Protokollerklärung Nr. 3 zu § 16 Abs. 2 TV-L). Das hilft bei Lücken zwischen zwei Verträgen.
Spielraum bei der Einstellung: Zur Deckung des Personalbedarfs kann der Arbeitgeber förderliche Berufszeiten ganz oder teilweise anrechnen (§ 16 Abs. 2 TV-L, an Hochschulen in der Fassung von § 40 Nr. 5) oder ein bis zwei Stufen höheres Entgelt vorweg gewähren (§ 16 Abs. 5 TV-L). Einen Anspruch darauf gibt es nicht; fragen lohnt sich vor der Unterschrift.
Wie Unterbrechungen, Elternzeit und ein Wechsel der Hochschule die Stufe beeinflussen, steht unter TV-L Erfahrungsstufen und Stufenlaufzeiten.
Passende Stellen
1.466 Stellen für wissenschaftliche Mitarbeitende aktuell ausgeschrieben
Wie viel verdient man mit 50, 65 oder 75 Prozent?
In Teilzeit gibt es den Anteil des Vollzeitentgelts, der dem vereinbarten Stellenumfang entspricht (§ 24 Abs. 2 TV-L): bei 65 % in Stufe 1 also 3.094 € statt 4.759 € brutto im Monat. Dieses Beispiel im Rechner öffnen →
| Stufe | 50 % | 65 % | 75 % | 100 % |
|---|---|---|---|---|
| Stufe 1 | 2.380 € | 3.094 € | 3.570 € | 4.759 € |
| Stufe 2 | 2.553 € | 3.319 € | 3.830 € | 5.106 € |
| Stufe 3 | 2.683 € | 3.488 € | 4.025 € | 5.367 € |
| Stufe 4 | 2.937 € | 3.818 € | 4.405 € | 5.874 € |
| Stufe 5 | 3.287 € | 4.273 € | 4.930 € | 6.574 € |
| Stufe 6 | 3.382 € | 4.397 € | 5.074 € | 6.765 € |
Monatlich brutto nach der TV-L-Tabelle vom 1. April 2026 bis 28. Februar 2027, anteilig nach § 24 Abs. 2 und 4 TV-L berechnet, gerechnet mit dem Rechenkern des Gehaltsrechners. Netto-Werte für jeden Umfang: Rechner oben; alle Umfänge auch unter Doktorandengehalt.
Das Netto sinkt dabei nicht im selben Verhältnis, weil Steuern und Abgaben vom Einkommen abhängen: Im Beispiel des Netto-Abschnitts werden in Stufe 1 auf einer 65-%-Stelle 2.031 € ausgezahlt, bei voller Stelle 2.882 €.
Die Zeit bis zur nächsten Stufe läuft in Teilzeit genauso wie in Vollzeit (§ 17 Abs. 3 Satz 4 TV-L). Wie oft Teilzeit vorkommt, zeigt eine Stichprobe von 200 Anzeigen für wissenschaftliche Mitarbeit auf wissenschaftsstellen.de vom 27. und 28. September 2026: 63 nannten nur Vollzeit, 27 einen festen Prozentsatz, davon 22 genau 50, 65 oder 75 %.
Unsere Einordnung: Ein kleinerer Stellenumfang heißt weniger Gehalt und geringere Rentenansprüche. Bei Promotionsstellen deckt der vereinbarte Umfang oft nicht die Zeit, die Projekt und Promotion zusammen verlangen. Wer die Wahl hat, fragt nach dem höheren Umfang; was die Umfänge im Alltag bedeuten, steht unter Stellenumfang der Promotionsstelle.
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Was bleibt von E13 netto?
Das Netto hängt unter anderem von Steuermerkmalen, Versicherung und Zusatzversorgung ab. Wie es sich zusammensetzt, zeigt das folgende Beispiel.
So setzt sich das Netto zusammen
Das Beispiel rechnet E13 Stufe 1 bei voller Stelle: Steuerklasse I, ohne Kinder (kinderlos, ab 23 Jahren), ohne Kirchensteuer, gesetzlich krankenversichert mit dem voreingestellten Zusatzbeitrag, Nordrhein-Westfalen, VBL West.
| Posten | Betrag im Monat |
|---|---|
| Brutto im Monat | 4.759 € |
| Lohnsteuer | −720 € |
| Krankenversicherung | −428 € |
| Pflegeversicherung | −119 € |
| Rentenversicherung | −461 € |
| Arbeitslosenversicherung | −64 € |
| Gesetzliches Netto | 2.968 € |
| Zusatzversorgung VBL West (Arbeitnehmeranteil) | −86 € |
| Auszahlung | 2.882 € |
Ergebnis des Gehaltsrechners für diesen Fall (derselbe Rechenkern wie oben), Stand 22. Oktober 2026; Lohnsteuer nach dem Programmablaufplan 2026. Ohne Jahressonderzahlung.
Das gesetzliche Netto ist das Brutto nach Lohnsteuer und Sozialversicherung. Ausgezahlt wird weniger, weil auch der Arbeitnehmeranteil zur Zusatzversorgung vom Entgelt abgeht; er ist ein Beitrag zur Betriebsrente der VBL, keine Steuer. Die Jahressonderzahlung ist in diesen Monatswerten nicht enthalten.
| Beispiel | Brutto im Monat | Netto im Monat |
|---|---|---|
| Stufe 1, volle Stelle | 4.759 € | 2.882 € |
| Stufe 3, volle Stelle | 5.367 € | 3.173 € |
| Stufe 1, 65-%-Stelle | 3.094 € | 2.031 € |
Beispielrechnung mit dem Gehaltsrechner dieser Seite, Stand 22. Oktober 2026: Steuerklasse I, Kinderfreibetragszähler 0, keine Kinder unter 25 (kinderlos, ab 23 Jahren), keine Kirchensteuer, gesetzlich krankenversichert mit dem im Rechner voreingestellten Zusatzbeitrag, Nordrhein-Westfalen, Arbeitnehmeranteil zur VBL (Abrechnungsverband West) 1,81 %, Jahressonderzahlung für 12 Monate. Netto = Auszahlung im Monat, ohne Jahressonderzahlung.
Die Auszahlung auf der eigenen Gehaltsabrechnung kann abweichen, etwa durch einen anderen Zusatzbeitrag der Krankenkasse, eine private Krankenversicherung oder eingetragene Freibeträge. Den eigenen Fall rechnet der Rechner oben oder der große Gehaltsrechner mit allen Einstellungen.
Beträge auf volle Euro gerundet. Summen sind aus den ungerundeten Werten berechnet; die Addition der gerundeten Zeilen kann deshalb um wenige Euro abweichen.
Was unterscheidet TV-L, TVöD und TV-H?
Die Bezeichnung E13 allein bestimmt den Tarifvertrag nicht. Welche Tabelle gilt, hängt vom Arbeitgeber ab:
- TV-L: Beschäftigte der Länder in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder; Tabelle oben, gültig bis 28. Februar 2027.
- TVöD: Beschäftigte des Bundes und der Kommunen; Tabellen „gültig ab 1. Mai 2026“.
- TV-H: Beschäftigte des Landes Hessen; Tabelle gültig vom 1. Juli 2026 bis 30. September 2027.
Im TVöD zahlt E13 seit dem 1. Mai 2026 von 4.901 bis 7.026 € brutto im Monat — für den Bund und für die Kommunen gleich hoch.
| E13 | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 | Stufe 5 | Stufe 6 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| TVöD | 4.901 € | 5.279 € | 5.710 € | 6.177 € | 6.727 € | 7.026 € |
Tabelle TVöD Bund und Tabelle TVöD VKA (Anlage A), jeweils „gültig ab 1. Mai 2026“, zeilengleich. Die Entgelttabellen des TVöD können frühestens zum 31. März 2027 gekündigt werden (§ 39 Abs. 4 Buchst. c TVöD); eine weitere Erhöhung ist noch nicht vereinbart.
In Hessen gilt der TV-H. E13 zahlt dort seit dem 1. Juli 2026 von 4.829 € (Stufe 1a) bis 6.868 € (Stufe 6); die Tabelle gilt bis zum 30. September 2027.
| E13 | Stufe 1a | Stufe 1b | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 | Stufe 5 | Stufe 6 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TV-H | 4.829 € | 5.004 € | 5.178 € | 5.444 € | 5.960 € | 6.674 € | 6.868 € |
Entgelttabelle TV-H, Anlage 1a zum Rundschreiben des Hessischen Ministeriums des Innern vom 13. Mai 2026, gültig vom 1. Juli 2026 bis 30. September 2027.
Wer welchen Tarif anwendet: Die Max-Planck-Gesellschaft wendet nach eigener Angabe den TVöD an, mit Ausnahmen etwa für Doktorandinnen und Doktoranden. Bei anderen Forschungseinrichtungen steht der Tarif in der Stellenanzeige. Was TVöD und TV-L außer der Tabelle unterscheidet, steht unter Unterschied TVöD und TV-L.
Stundenlohn: TV-L und TVöD teilen das Monatsentgelt für eine Stunde durch das 4,348-Fache der Wochenarbeitszeit (§ 24 Abs. 3 Satz 3). Im TVöD gelten 39 Stunden (§ 6 Abs. 1 TVöD): E13 Stufe 1 ergibt 28,90 € in der Stunde. Im Tarifgebiet Ost des TV-L — für Arbeitsverhältnisse, die im Beitrittsgebiet begründet wurden und deren Bezug zu diesem Gebiet fortbesteht; für Beschäftigte des Landes Berlin gilt einheitlich West (§ 38 Abs. 1 TV-L) — gelten 40 Stunden (§ 6 Abs. 1 Buchst. c): 27,37 € in Stufe 1. Hessen veröffentlicht amtliche Stundenentgelte: E13 Stufe 1a 27,77 € bei 40 und 28,85 € bei 38,5 Wochenstunden.
Beträge auf volle Euro gerundet.
Wer wird in E13 eingruppiert?
Maßgeblich sind die tariflichen Tätigkeitsmerkmale der übertragenen Aufgaben. Eingruppiert ist man in der Gruppe, deren Tätigkeitsmerkmale Arbeitsvorgänge erfüllen, die zeitlich mindestens die Hälfte der Tätigkeit ausmachen (§ 12 Abs. 1 TV-L).
In E13 kommt, wer eine abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulbildung hat und eine entsprechende Tätigkeit ausübt, oder wer ohne diesen Abschluss aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausübt (Entgeltordnung zum TV-L, Teil I für den allgemeinen Verwaltungsdienst; für die Forschung gleichlautend Teil II Nr. 6). Der Abschluss allein führt also nicht in E13, und eine Promotion führt nicht von selbst in E14.
Welcher Abschluss zählt: Staatsprüfung, Diplom, Master oder Magister. Ein Bachelor reicht nicht, auch nicht mit mehr als sechs Semestern. Ein Master einer Hochschule für angewandte Wissenschaften zählt, wenn er den Zugang zum höheren Dienst eröffnet; ein ausländischer Abschluss, wenn die zuständige Stelle ihn als gleichwertig anerkannt hat (Protokollerklärung Nr. 1).
Dass die bewertete Aufgabe zählt und nicht der Titel der Stelle, zeigt das Wissenschaftsmanagement: Von den 61 Ausschreibungen dieses Felds, die wissenschaftsstellen.de am 5. Oktober 2026 führte, nannten 38 eine konkrete Gruppe; 29 davon nannten E 13, acht eine niedrigere Entgeltgruppe (Wissenschaftsmanagement).
E13 oder E14: In der Forschung gibt es E14, wenn mindestens zu einem Drittel schwierige Forschungsaufgaben zur selbständigen und verantwortlichen Bearbeitung übertragen sind (Teil II Nr. 6); im allgemeinen Verwaltungsdienst unter anderem, wenn sich die Tätigkeit mindestens zu einem Drittel durch besondere Schwierigkeit und Bedeutung heraushebt (Teil I). E14 zahlt im TV-L von 5.144 bis 7.194 €; Merkmale und Tabelle: E14 und E15 TV-L.
E13 oder A 13: A 13 ist keine Entgeltgruppe, sondern eine Besoldungsgruppe für Beamtinnen und Beamte; ihre Beträge legt jedes Land in seinem Besoldungsgesetz fest. Das verbeamtete Amt im Mittelbau beschreibt Akademischer Rat; was dort netto bleibt, rechnet der Gehaltsrechner in der A-Ansicht.
E13Ü: die Übergangsgruppe aus dem BAT
E13Ü ist keine Stufe von E13, sondern eine Übergangsgruppe aus der Umstellung vom BAT auf den TV-L. In sie kamen Angestellte der alten Vergütungsgruppe IIa, denen ein Aufstieg nach Ib erst nach 11 oder 15 Jahren bevorstand (§ 19 TVÜ-Länder mit Anlage 2). Neu eingestellt wird in E13Ü niemand: Das Überleitungsrecht gilt nur für Arbeitsverhältnisse, die schon über den 31. Oktober 2006 hinaus bestanden, solange sie ununterbrochen fortbestehen (§ 1 TVÜ-Länder). Die Gruppe beginnt mit Stufe 2 und erreicht ab Stufe 4a die Beträge von E14.
| E13Ü | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4a | Stufe 4b | Stufe 5 | Stufe 6 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| TV-L | 5.106 € | 5.367 € | 5.821 € | 6.283 € | 6.991 € | 7.194 € |
§ 19 Abs. 2 TVÜ-Länder, Beträge vom 1. April 2026 bis 28. Februar 2027. Hessen kennt E13Ü ebenso (TV-H); im Überleitungsrecht der Kommunen (TVÜ-VKA) gibt es nur die Gruppen 2 Ü und 15 Ü.
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Welche Sonderzahlungen und Abzüge kommen hinzu?
Zum Monatsentgelt kommt einmal im Jahr die Jahressonderzahlung; vom Entgelt gehen neben Lohnsteuer und Sozialversicherung Beiträge zur Zusatzversorgung ab.
Jahressonderzahlung: In E13 sind es 46,47 % des Monatsentgelts, das im Juli, August und September durchschnittlich gezahlt wurde, für alle, die am 1. Dezember im Arbeitsverhältnis stehen; ausgezahlt wird sie mit dem Entgelt für November (§ 20 TV-L). Bei voller Stelle in Stufe 1 sind das 2.212 €, ein Beispiel ohne Zulagen. In E13Ü gilt dieser Satz in den Stufen 2 und 3, danach der Satz von E14, 32,53 % (§ 20 Abs. 2 Satz 2 TV-L). Im TVöD der Kommunen sind es 85 % (§ 20 (VKA) TVöD). Mehr unter Jahressonderzahlung.
Monat, Jahr und Auszahlung: Das Monatsbrutto ist der Tabellenwert für Stufe und Stellenumfang. Für das Jahresbrutto kommen zwölf Monatsentgelte und die Jahressonderzahlung zusammen; bei voller Stelle in Stufe 1 sind das 57.112 € und 2.212 €, wenn das ganze Jahr dieselbe Stufe und Tabelle gilt. Ausgezahlt wird jeden Monat das Netto nach Lohnsteuer, Sozialversicherung und VBL-Beitrag.
Zusatzversorgung (VBL): Für die Betriebsrente zahlen Beschäftigte im Abrechnungsverband West 2026 1,81 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts, der Arbeitgeber 5,49 %. Im Abrechnungsverband Ost beträgt der Beitrag zum Kapitaldeckungsverfahren 6,25 %, davon 4,25 % Arbeitnehmeranteil; der Arbeitgeber zahlt dort zusätzlich eine Umlage von 1,06 % bis Ende 2026 (VBL, Rechengrößen 2026). Dieser Arbeitnehmeranteil ist ein Versorgungsbeitrag, keine zusätzliche Steuer.
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Wo finde ich E13-Stellen?
E13 steht vor allem in Anzeigen für wissenschaftliche Mitarbeit. Nicht jede Stelle an einer Hochschule ist E13: Maßgeblich ist die Eingruppierung der ausgeschriebenen Tätigkeit, die meist in der Anzeige steht. In unserer Stichprobe von 200 Anzeigen für wissenschaftliche Mitarbeit (27. und 28. September 2026) nannten 63 ausdrücklich die Entgeltgruppe 13 und 4 die Entgeltgruppe 14; viele nannten nur den Tarifvertrag.
- Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter (1.786) — Doktoranden- und Postdoc-Stellen zusammen
- Doktorandenstellen (1.466)
- Postdoc-Stellen (320)
Häufige Fragen zu E13
Wie viel verdient man in E13 netto?
Bei voller Stelle in Stufe 1 bleiben nach unserem Rechner 2.882 € im Monat, in Stufe 3 3.173 € — Steuerklasse I, ohne Kinder und Kirchensteuer, gesetzlich versichert, Nordrhein-Westfalen. Der eigene Fall hängt an Steuerklasse, Krankenkasse und Stellenumfang; der Gehaltsrechner rechnet ihn aus.
Was verdient man in E13 Stufe 3 — und nach 5 Jahren?
Stufe 3 zahlt im TV-L 5.367 € brutto bei voller Stelle. Wer in Stufe 1 beginnt, ist nach fünf Jahren beim selben Arbeitgeber in Stufe 3; Stufe 4 mit 5.874 € folgt nach sechs Jahren (§ 16 Abs. 3 TV-L).
Wie hoch ist der Stundenlohn in E13?
Im TVöD mit 39 Wochenstunden ergibt Stufe 1 28,90 €, im Tarifgebiet Ost des TV-L mit 40 Stunden 27,37 € — gerechnet nach § 24 Abs. 3 mit dem 4,348-Fachen der Wochenstunden. Hessen nennt amtlich 27,77 € für Stufe 1a bei 40 Wochenstunden.
Wann steigt das E13-Gehalt wieder?
Im TV-L am 1. März 2027 um 2,0 % (Stufe 1: 4.855 €) und am 1. Januar 2028 um 1,0 % (Stufe 1: 4.903 €). Im TVöD ist nach der Tabelle vom 1. Mai 2026 noch keine weitere Erhöhung vereinbart.
Ist E13 in allen Bundesländern gleich hoch?
Im TV-L ja: Eine Tabelle gilt für alle Länder der Tarifgemeinschaft deutscher Länder, in Ost und West gleich. Hessen zahlt nach dem TV-H, dort beginnt E13 bei 4.829 € (Stufe 1a).
Reicht ein Bachelor für E13?
Nein. Wissenschaftliche Hochschulbildung heißt Staatsprüfung, Diplom, Master oder Magister; ein Bachelor zählt nicht, auch nicht mit mehr als sechs Semestern. Ohne diesen Abschluss ist E13 nur möglich, wenn jemand aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausübt.
Was ist der Unterschied zwischen E13 und A 13?
E13 ist eine Entgeltgruppe des Tarifvertrags für Angestellte, A 13 eine Besoldungsgruppe für Beamtinnen und Beamte. Die A-13-Beträge legt jedes Land selbst fest; das Amt im Mittelbau beschreibt Akademischer Rat.
Was ist E13Ü?
Eine Übergangsgruppe aus der Umstellung vom BAT auf den TV-L im Jahr 2006 für die alte Vergütungsgruppe IIa mit späterem Aufstieg (§ 19 TVÜ-Länder). Neu eingestellt wird in E13Ü niemand; ab Stufe 4a zahlt sie die Beträge von E14.
Beträge auf volle Euro gerundet.
Quellen
- TV-L-Tabellen: TdL, Anlage B zum TV-L — gültig 1. April bis 31. Dezember 2026, 1. Januar bis 28. Februar 2027, 1. März bis 31. Dezember 2027, ab 1. Januar 2028; abgerufen am 22. Oktober 2026.
- Tarifrecht: TV-L in der Fassung des Änderungstarifvertrags Nr. 14 (§§ 6, 12, 16, 17, 20, 24, 38, 40), Entgeltordnung zum TV-L, Anlage A (Teil I, Teil II Nr. 6, Protokollerklärung Nr. 1), TVÜ-Länder (§§ 1, 19) mit Anlage 2.
- TVöD: Tabelle TVöD Bund, gültig ab 1. Mai 2026 (Physikalisch-Technische Bundesanstalt), TVöD-Lesefassung der VKA mit Anlage A (§§ 6, 20, 24, 39).
- TV-H: Entgelttabelle und Stundenentgelte TV-H, gültig 1. Juli 2026 bis 30. September 2027.
- VBL: Rechengrößen 2026, Abrechnungsverband West und Abrechnungsverband Ost.
- Tarif der Max-Planck-Gesellschaft: Tarifseite der MPG.
- Netto-Beispiele: Gehaltsrechner von wissenschaftsstellen.de (Rechenkern /rechner-kern.js, Lohnsteuer nach dem Programmablaufplan 2026), im Browser gerechnet am 22. Oktober 2026.
- Stichprobe: 200 Anzeigen der Kategorie wissenschaftliche Mitarbeit aus der Such-API von wissenschaftsstellen.de, abgerufen am 27. und 28. September 2026, jede Anzeige einzeln ausgewertet.