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Ausgeschriebene Professuren in Geschichte — W1-, W2- und W3-Stellen, Juniorprofessuren und Tenure Track an Universitäten und Hochschulen (HAW).
Fast jede Ausschreibung kommt von einem anderen Haus — eine Häufung bei einem einzelnen Anbieter gibt es in der gezogenen Menge nicht, und die Stellen verteilen sich über mehrere Bundesländer und den deutschsprachigen Raum. Wer eine Geschichtsprofessur sucht, kommt mit dem Blick auf ein einzelnes Land nicht weit.
Den größten Teil schreiben Universitäten aus. Auffällig für ein historisches Fach ist der Anteil der Kunsthochschulen: Kunst- und Kulturgeschichte wird dort als eigenes Lehrgebiet geführt und taucht in dieser Liste mit auf.
Wo die Ausschreibung sich festlegt, ist die Professur ueberwiegend unbefristet — sie ist das Ende des Qualifikationswegs, nicht eine weitere Stufe darauf. Befristet sind vor allem Juniorprofessuren; eine Ausschreibung nennt beides nebeneinander und befristet allein die Juniorprofessur.
Alle Stellen des Fachs stehen auf Geschichte, alle Professuren aller Fächer auf Professuren. Der Weg dorthin — Promotion, Habilitation oder gleichwertige Leistungen — steht in der Übersicht zum Berufungsverfahren; die Qualifikationsstellen des Fachs stehen auf Doktorandenstellen und wissenschaftliche Mitarbeit in Geschichte.
Eine Professur auf Zeit mit der Zusage, dass sie in eine unbefristete übergeht, wenn die abschließende Tenure-Evaluation besteht. Sie steht neben der klassischen Berufung nach der Habilitation; welche Kriterien gelten und wann evaluiert wird, steht in der Ausschreibung und in der Berufungsordnung des Hauses.
Die Ausschreibungen nennen ganz überwiegend W3, seltener W2. Was das netto bedeutet, hängt am Land und an den Leistungsbezügen — beides steht im Karriere-Wissen zur W-Besoldung.
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