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Postdoktorand/in „Drivers of D-region ionosphere variability above the Baltic Sea region” (w/m/d)

Mecklenburg-Vorpommern · Abteilung Modellierung atmosphärischer Prozesse · Frist: 14.12.2026
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Besoldung TV-L Arbeitszeit Vollzeit (40 Stunden/Woche) Befristung befristet 2 Jahre Frist 14.12.2026

Postdoktorand/in „Drivers of D-region ionosphere variability above the Baltic Sea region” (w/m/d)

Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik an der Universität Rostock (IAP), Kühlungsborn
Stellenausschreibung 2026-09

Am Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) ist in der Abteilung „Modellierung atmosphärischer Prozesse“ eine Stelle in Vollzeit (40h/Woche) als Postdoktorand/in „Drivers of D-region ionosphere variability above the Baltic Sea region” (w/m/d) zu besetzen. Die Stelle wird für zwei Jahre angeboten, mit einem Arbeitsbeginn am 01. April 2027. Die Vergütung erfolgt nach TV-L gemäß Besoldungsgruppe EG 13. Der befristete Vertrag basiert auf § 2 WissZeitVG.

Diese Stelle ist Teil des Projekts „Atmospheric Impact on the R-Mode Positioning System“, an dem das IAP, die Universität Greifswald, das DLR-Institut für Solar-Terrestrische Physik, das DLR-Institut für Kommunikation und Navigation sowie das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde beteiligt sind.

Satellitengestützte Navigationssysteme (GNSS) bieten unverzichtbare Dienste zur Positionsbestimmung und Zeitsynchronisation, doch künstliche Störungen beeinträchtigen häufig die GNSS-Signale im Ostseeraum, was schwerwiegende Folgen für den Luft- oder Schiffsverkehr haben kann. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, ein auf der R-Mode-Technologie (Ranging Mode) basierendes Backup-System zu etablieren, das im Falle einer GNSS-Störung ausreichend genaue Positions- und Zeitdaten liefert. Von R-Mode-Sendern ausgesendete Wellen breiten sich nahe der Oberfläche aus (Bodenwelle) oder werden an der E-Schicht (90– 130 km) reflektiert. Die Überlagerung des letzteren Signals mit der Bodenwelle führt zu einer Verschlechterung der R-Mode-Genauigkeit. Tagsüber ist dies kaum von Belang, da die Welle beim Durchqueren der D-Schicht (60–90 km) gedämpft wird. Nachts sowie bei Schwankungen in der D-Schicht verschwindet diese Dämpfung jedoch oder wird verringert.

Ihre Aufgaben:

Die Abteilung „Modellierung atmosphärischer Prozesse“ entwickelt das Modell UA-ICON zur Beschreibung der allgemeinen Zirkulation in der oberen Atmosphäre sowie das Chemietransportmodell CTM-IAP, das auf der Grundlage der UA-ICON-Dynamik betrieben werden kann. Im Rahmen des Projekts sollen UA-ICON-Simulationen mit interaktiver Chemie und/oder UA-ICON-CTM-Simulationen durchgeführt werden, um zu verstehen, wie globale telekonnektive Prozesse (z. B. aus den Tropen oder dem Polarwirbel) die Chemie in der DRegion der Ionosphäre über der Ostsee beeinflussen. Darüber hinaus sollen UA-ICONExperimente durchgeführt werden, um die Auswirkungen der Sonnenvariabilität auf die DRegion zu untersuchen. Somit wird das Projekt die relative Bedeutung von Einflüssen aus der unteren Atmosphäre im Vergleich zu solaren Einflüssen auf den Zustand der D-Region über der Ostsee sowie deren Vorhersagbarkeit untersuchen.

Ihre Qualifikationen/Erfahrungen:

  • Promotion in Physik, Informatik, Atmosphärenwissenschaften oder einem verwandten Fachgebiet
  • Fundierte Kenntnisse im Bereich High Performance Computing
  • Kenntnisse moderner statistischer Methoden
  • Fundierte Kenntnisse in der Visualisierung großer Datensätze
  • Fundierte Kenntnisse der englischen Arbeitssprache
  • Hervorragende Kommunikations- und Teamfähigkeiten

Wir bieten:

  • einen attraktiven Arbeitsplatz in unmittelbarer Nähe der Ostsee
  • moderne Arbeitsausstattung
  • Einbindung in internationales Arbeitsumfeld
  • Teilnahme an der betrieblichen Altersversorgung (VBL)
  • Vergütung nach TV-L
  • Flexible Arbeitszeit und mobiles Arbeiten
  • Familienbüro

Wer wir sind:

Das IAP hat es sich zur Mission gemacht, das Wissen über die Mesosphäre und untere Thermosphäre zu erweitern. Durch neue Erkenntnisse in den Bereichen Atmosphärenphysik, Messtechnik, Interpretation der Beobachtungen und Modellierung tragen wir zur Lösung neuer gesellschaftlicher Herausforderungen bei, wie z.B. Fragen zu Klimaveränderungen. Wir kooperieren regional eng mit der Universität Rostock und tragen zum festen Bestandteil ihres Lehrprogramms bei, sind aber auch in der weltweiten Wissenschaftslandschaft vernetzt. Als Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft zeichnen wir uns zudem als moderner, innovativer Arbeitgeber aus, bei dem Familienfreundlichkeit, Chancengleichheit und Flexibilität einen hohen Stellenwert genießen.

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Dann senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen in einer PDF- Datei mit

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugnissen
  • ggf. Zertifikaten und Referenzen

unter Angabe des Kennworts: 2026-09 an:
personal(at)iap-kborn.de

Bewerbungen, die vor dem 14. Dezember 2026 eingehen, werden vollständig berücksichtigt. Bewerbungs- und Reisekosten im Rahmen der Bewerbung können leider nicht übernommen werden. Mit dem Einreichen Ihrer Bewerbung willigen Sie in die Verarbeitung Ihrer betreffenden personenbezogenen Daten für den Zweck des Bewerbungsverfahrens ein.

Chancengleichheit:

Das Institut betreibt eine familienfreundliche Personalpolitik. Es strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an. Qualifizierte Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Menschen mit Behinderung erhalten bei gleicher Qualifizierung den Vorzug.

Kontakt:

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Claudia Stephan (CCStephan(at)iap-kborn.de) oder informieren sich unter www.iap-kborn.de.

Besonderheiten
Kühlungsborn
Schlagworte
PhysikAtmosphärenwissenschaftenInformatikPostdocHPCStatistikDatenvisualisierungModellierungIonosphäreEnglisch
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