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Ausgeschriebene Promotions- und Qualifizierungsstellen in Kulturwissenschaften an Universitäten, Hochschulen (HAW) und Forschungseinrichtungen, einschließlich der Postdoc-Stellen des Fachs.
Elf Häuser bei dreizehn Stellen; das Saarland und die BTU Cottbus-Senftenberg stehen mit je zwei Anzeigen an der Spitze, alle übrigen mit je einer. Auffällig ist die Bandbreite der Träger — Volluniversitäten, technische Universitäten, eine Kunsthochschule und die Universität der Bundeswehr in derselben Liste.
Gut drei Viertel der Stellen stehen an Universitäten. Der Rest verteilt sich gleichmäßig auf Hochschulen (HAW), Kunsthochschulen und Forschungseinrichtungen. Das Fach ist damit klar universitär verankert, aber nicht auf einen Haustyp festgelegt.
Unbefristet ist in dieser Ziehung keine der Ausschreibungen mit Angabe. Die Kulturwissenschaften teilen darin das Los der übrigen Geisteswissenschaften; die gesetzliche Grundlage und ihre Grenzen stehen im Karriere-Wissen unter Wissenschaftszeitvertragsgesetz.
Voller und geteilter Umfang liegen in dieser Ziehung nahe beieinander, mit leichtem Übergewicht der Teilzeit. Wo eine Anzeige eine Spanne nennt, ist der obere Wert der, mit dem man planen sollte — er beschreibt, was das Haus finanzieren kann.
Alle Stellen des Fachs stehen auf Kulturwissenschaften, alle Qualifikationsstellen aller Fächer auf Wissenschaftliche Mitarbeit & Promotion. Die Professuren des Fachs stehen seit heute auf Professuren in Kulturwissenschaften. Verwandte Ausschreibungen führen Sprach- und Literaturwissenschaften und Medienwissenschaft.
Häufig offener als in den Laborfächern, weil viele Stellen an einem Lehrstuhl und nicht an einem Antrag hängen. Das ist ein Vorteil für die eigene Fragestellung und ein Nachteil für die Planbarkeit der Finanzierung.
Vor allem Graduiertenkollegs mit internationaler Ausrichtung und Editionsvorhaben. Die Sprache der Ausschreibung sagt nichts über die Sprache der Dissertation — das steht in der Promotionsordnung.
Eine Stelle nach der Promotion mit dem Ziel der Lehrbefähigung. Sie ist in den Kulturwissenschaften der übliche Weg zur Professur und wird selten als „Postdoc" ausgeschrieben; das Glossar erklärt den Abschluss unter Habilitation.
In dieser Liste, als eigener Abschnitt weiter unten. Für eine eigene Seite trägt das Fach zu wenige solcher Ausschreibungen — der Schnitt folgt der Menge, nicht der Karrierestufe.
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