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Ausgeschriebene Postdoc-Stellen in Mathematik an Universitäten, Hochschulen (HAW), Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen — die Stellen nach der Promotion, mit Frist, Entgeltgruppe und Arbeitgeber.
Sieben Häuser bei neun Stellen. Die Helmholtz-Gemeinschaft und die Technische Universität Berlin stehen mit je zwei Anzeigen vorn, der Rest einzeln — von Kiel über Leipzig bis Ulm. Berlin stellt in dieser Ziehung fast die Hälfte aller mathematischen Postdoc-Stellen.
Gut die Hälfte der Stellen steht an Universitäten, ein knappes Viertel an Forschungseinrichtungen; Kliniken und private Träger kommen je einmal vor. Der Klinikanteil ist kein Zufall: Biostatistik und medizinische Modellierung werden dort als Mathematik ausgeschrieben.
Jede Anzeige, die sich zur Vertragsart äußert, nennt eine Befristung. Die Mathematik bildet darin keine Ausnahme — wohl aber im Verhältnis von Stellen zu Bewerbern: Wer die Phase antritt, sollte die zeitliche Obergrenze der befristeten Beschäftigung im Blick behalten.
Eine reine Teilzeitstelle steht in dieser kleinen Liste nicht: jede Anzeige nennt entweder den vollen Umfang oder lässt beide Möglichkeiten offen. Die Auskunft ist damit eindeutig, ihre Grundlage aber schmal.
Alle Stellen des Fachs stehen auf Mathematik, alle Postdoc-Stellen aller Fächer auf Postdoc. Die Stellen vor der Promotion stehen auf Doktorandenstellen und wissenschaftliche Mitarbeit in Mathematik, die Lehrstühle auf Professuren in Mathematik.
Beides kommt vor. Reine Forschungsstellen hängen meist an einem Sonderforschungsbereich oder Exzellenzcluster; Stellen am Lehrstuhl bringen Vorlesungen und Übungen mit. Wie viel Lehre vorgesehen ist, steht in der Anzeige oder in der Lehrverpflichtungsverordnung des Landes — das Glossar erklärt sie unter Lehrdeputat.
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