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Ausgeschriebene Postdoc-Stellen in Physik an Universitäten, Hochschulen (HAW), Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen — die Stellen nach der Promotion, mit Frist, Entgeltgruppe und Arbeitgeber.
Sechzehn Häuser, und eines sticht heraus: die Universität Bielefeld schreibt gut jede vierte Stelle dieser Liste aus. Danach folgen Helmholtz-Zentren, Münster, Berlin und Bochum. Nordrhein-Westfalen stellt in dieser Ziehung mit Abstand die meisten Postdoc-Stellen des Fachs.
Fast drei Viertel der Stellen stehen an Universitäten, ein Sechstel an Forschungseinrichtungen. In der Promotionsphase halten sich beide noch die Waage — nach der Promotion verschiebt sich das Gewicht deutlich zur Universität.
Nahezu alle Ausschreibungen mit einordenbarer Angabe sind befristet. In der Physik hängt die Postdoc-Stelle typischerweise an einer Förderperiode oder einem Experiment; die Anschlussfrage stellt sich damit früher, als der Vertrag vermuten lässt.
Die volle Stelle ist die Regel und wird auch so ausgeschrieben. Reine Teilzeit ist in dieser Ziehung ein Einzelfall — ein deutlicher Unterschied zur Promotionsphase desselben Fachs, in der beide Umfänge nebeneinander stehen.
Alle Stellen des Fachs stehen auf Physik, alle Postdoc-Stellen aller Fächer auf Postdoc. Die Stellen vor der Promotion stehen auf Doktorandenstellen und wissenschaftliche Mitarbeit in Physik. Die Berufungen des Fachs stehen seit heute auf Professuren in Physik.
Meist mehrere Verträge hintereinander, oft an verschiedenen Orten. Das Gesetz begrenzt die Gesamtdauer der befristeten Beschäftigung nach der Promotion; wer die Grenze erreicht, braucht eine unbefristete Stelle oder verlässt das System. Diese Rechnung gehört an den Anfang der Phase, nicht an ihr Ende.
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