Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) (Postdoc)
In der Fakultät für Biologie, Arbeitsbereich Active Sensing, ist die folgende Position zu besetzen:
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) (Postdoc)
Kennziffer: Wiss26365
Start: nächstmöglich
Vollzeit
Vergütung nach E13 TV-L
befristet
Die Stelle ist im Arbeitsbereich Active Sensing angesiedelt. Dieser beschäftigt sich mit der Analyse sensorischer Verarbeitung am Beispiel der mechano- und elektrosensorischen Seitenlinie von Knochenfischen. Im Fokus des Arbeitsbereichs stehen hierbei schwach elektrische Fische, die ihr selbst produziertes elektrisches Feld zur Unterstützung verschiedener sensorisch gesteuerter Verhaltensleistungen einsetzen. Ein zentraler Fokus in Forschung und Lehre liegt auf aktiven Mechanismen, mit denen diese Tiere den selbst generierten Informationsfluss steuern können.
Ihre Aufgaben
Forschungsaufgaben (51 %):
- anatomische Analyse mittels Tract-Tracing und Metabolomdaten
- Durchführung von Verhaltensexperimenten zu relationalem Lernen bei elektrischen Fischen
- wissenschaftliche Unterstützung bei der Datenanalyse bzw. bei Drittmittelanträgen
Lehraufgaben (22 %):
- Unterstützung in fachspezifischer Lehre im Umfang von 4 LVS und Betreuung von Abschlussarbeiten
Sonstige Aufgaben (27 %):
- Unterstützung in der akademischen Selbstverwaltung und Organisation des Arbeitsbereichs
Die Beschäftigung ist der wissenschaftlichen Qualifizierung förderlich. Die Gelegenheit zur wissenschaftlichen (Weiter-)Qualifikation wird gegeben.
Unser Angebot
- Vergütung nach E13 TV-L
- befristet auf 1 Jahr (§ 2 Abs. 1 S. 2 WissZeitVG; entsprechend den Vorgaben des WissZeitVG und des Vertrages über gute Beschäftigungsbedingungen kann sich im Einzelfall eine abweichende Vertragslaufzeit ergeben)
- Vollzeit
- interne und externe Fortbildungsmöglichkeiten
- Vielzahl von Gesundheits-, Beratungs- und Präventionsangeboten
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- flexible Arbeitszeiten
- 30 Tage Urlaub bei einer 5-Tage-Woche
- gute Verkehrsanbindung
- betriebliche Zusatzversorgung (VBL)
- kollegiale Zusammenarbeit
- offene und angenehme Arbeitsatmosphäre
- spannende und abwechslungsreiche Tätigkeiten
Ihr Profil
Das erwarten wir
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (z. B. Master oder gleichwertig) in Biologie oder einem verwandten Fach
- abgeschlossene Promotion in Biologie oder einem verwandten Fach
- grundlegende Erfahrung in histologischen Techniken in der Neurobiologie
- Erfahrung in wissenschaftlichem Arbeiten mit elektrischen Fischen
- Erfahrung mit Verhaltensexperimenten inklusive Konzeption, Durchführung, Datenanalyse und -auswertung
- nachgewiesene Sachkunde zu Tierversuchen mit Fischen (FELASA oder vergleichbar)
- Kenntnisse in der Programmierung mit Matlab
- Lehrerfahrung in englischer und deutscher Sprache auf allen Ebenen
- sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- hohes Maß an Teamfähigkeit
Das wünschen wir uns
- Erfahrung in der Erstellung wissenschaftlicher Manuskripte
- Erfahrung in weiteren wissenschaftlichen Programmiersprachen wie Python, R etc.
- Erfahrung in der Beantragung von Drittmitteln
Interessiert?
Dann freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung. Bitte nutzen Sie hierzu vorzugsweise unser Online-Formular, welches Sie über den unten stehenden Button "JETZT BEWERBEN" erreichen.
Bewerbungsfrist: 05.11.2026
Kontakt
Prof. Dr. Jacob Engelmann
0521 106-4641
[email protected]
Anschrift
Universität Bielefeld
Fakultät für Biologie
Prof. Dr. Jacob Engelmann
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld
Die Universität Bielefeld ist für ihre Erfolge in der Gleichstellung mehrfach ausgezeichnet und als familienfreundliche Hochschule zertifiziert. Sie freut sich über Bewerbungen von Frauen. Dies gilt im besonderen Maße im wissenschaftlichen Bereich sowie in Technik, IT und Handwerk. Bewerbungen von geeigneten schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten behinderten Menschen sind ausdrücklich erwünscht. An der Universität Bielefeld werden Stellenbesetzungen auf Wunsch grundsätzlich auch mit reduzierter Arbeitszeit vorgenommen, soweit nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.