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W3-Professur für „Ökonomik internationaler Agrar

Sachsen-Anhalt · Naturwissenschaftliche Fakultät III · Frist: 27.11.2026
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Besoldung W3 Frist 27.11.2026
6.900 – 8.103 €
/Monat brutto · W3 in Sachsen-Anhalt
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W3-Professur für „Ökonomik internationaler Agrar-

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), das führende Institut für die
Erforschung des agrarischen und wirtschaftlichen Wandels in ehemals zentral geplanten Volkswirtschaften,
und die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Naturwissenschaftliche Fakultät III, Institut für Agrar-
und Ernährungswissenschaften, laden ein zur Bewerbung auf die gemeinsam berufene
W3-Professur für „Ökonomik internationaler Agrar-
und Nahrungsmittelketten und des Handels“
Die Position ist verbunden mit der Leitung der derzeitigen Abteilung Agrarmärkte und der Mitgliedschaft im
Direktorium des IAMO. Zugleich trägt sie zu den Profilbereichen „Nachhaltigkeit“ und „Transformation“ der
Universität bei. Die Besetzung soll zum 1. April 2028 erfolgen.
Gesucht wird eine Wissenschaftlerin bzw. ein Wissenschaftler mit herausragenden Forschungsleistungen
zur Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen in den ehemals zentral geplanten
Volkswirtschaften aus agrarökonomischer, entwicklungsökonomischer oder anderer angewandt-
ökonomischer Perspektive. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Wechselwirkungen zwischen
Transformationsökonomien und globalen Märkten, um die Komplexität von Agrar- und Lebensmittelketten
sowie des Handels im Kontext wirtschaftlicher, geopolitischer und technologischer Transformationen
besser zu verstehen. Bewerberinnen und Bewerber sollten ausgewiesene theoretische und methodische
Expertise in mindestens einem der folgenden Bereiche nachweisen:
● Markt- und Wertschöpfungskettenstrukturen sowie Preisbildung
● Internationaler Handel und Geopolitik
● Lebensmittelsicherheit und Ernährungssicherung
● Konsumentenökonomik
Erfahrungen in mehreren dieser Bereiche und/oder in den Zielregionen des IAMO werden präferiert.
Darüber hinaus müssen Bewerberinnen und Bewerber über fundierte Kenntnisse moderner quantitativer
Methoden verfügen (z. B. Ökonometrie, strukturelle ökonomische Modellierung einschließlich partieller und
allgemeiner Gleichgewichtsmodelle, Data Science oder Choice Experiments), belegt durch Publikationen in
führenden internationalen Fachzeitschriften. Erfahrung in transdisziplinärer Forschung und darin, Brücken
zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und gesellschaftlichen Akteuren zu schlagen, ist wünschenswert. Wir
erwarten ein ausgeprägtes Engagement in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Zudem
bringen Bewerberinnen und Bewerber Erfahrungen darin mit, Forschungsgruppen zu leiten,
Forschungsprogramme zu entwickeln und Drittmittel auf nationaler sowie internationaler Ebene
einzuwerben. Kenntnisse der Sprachen und Kulturen der Untersuchungsregionen sind von Vorteil.
Wir bieten ein anregendes, regional spezialisiertes Forschungsumfeld mit einem starken Netzwerk, das
alle Länder in den Untersuchungsregionen des IAMO umfasst. Die Professur eröffnet hervorragende
Möglichkeiten zur interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb der Universität, insbesondere in den
Bereichen Agrar- und Ernährungswissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften, ebenso wie mit
außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus bietet das IAMO günstige administrative
Rahmenbedingungen für die Einwerbung und Durchführung von Projekten sowie für die Weiterentwicklung
von Führungskompetenzen – sowohl innerhalb des Instituts als auch im weiteren Verbund der Leibniz-
Gemeinschaft.
Bewerberinnen und Bewerber müssen die Berufungsvoraussetzungen gemäß § 35 des
Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt erfüllen. Besonderer Wert wird auf eine Habilitation im
einschlägigen Fachgebiet oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen und Anerkennung gelegt.
Erwartet werden außerdem einschlägige Lehrerfahrungen oder entsprechende Qualifikationen. Mit der
Professur ist eine Lehrverpflichtung von zwei Semesterwochenstunden an der Naturwissenschaftlichen
Fakultät III verbunden, insbesondere im Masterstudiengang Agrarwissenschaften und in verwandten
Studiengängen. Die Bereitschaft und Fähigkeit, Lehrveranstaltungen in englischer Sprache durchzuführen,
wird vorausgesetzt. Darüber hinaus werden eine kooperative, teamorientierte Arbeitsweise und
ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten erwartet. Weitere Aufgaben und Pflichten ergeben sich aus § 34
des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt.
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und das IAMO bekennen sich zu Vielfalt und zu einem
inklusiven Umfeld, in dem sich Beschäftigte und Studierende wertgeschätzt fühlen und ihr Potenzial
entfalten können. Insbesondere streben wir eine Erhöhung des Anteils von Frauen im wissenschaftlichen
Bereich an und fordern deshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Beide
Einrichtungen sind als familienfreundlich zertifiziert und unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf und
Familie.
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen sind ausdrücklich erwünscht und werden bei gleicher
Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen werden ausschließlich über das elektronische Berufungsportal der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg entgegengenommen:
https://berufungsportal.uni-halle.de/
bis 27.11.2026. Neben einem Anschreiben werden die Bewerberinnen und Bewerber gebeten, einen
ausführlichen Lebenslauf (einschließlich des akademischen Werdegangs), Zeugnisse und Nachweise, ein
Publikationsverzeichnis, Nachweise über bisherige Lehrtätigkeiten (einschließlich Evaluationen) sowie
Belege über die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln hochzuladen. Darüber hinaus können Angaben
zu bedeutenden Funktionen oder Tätigkeiten in Organisationen sowie zu eingeladenen Vorträgen,
Weiterbildungen oder sonstigen Zusatzqualifikationen beigefügt werden. Zusätzlich werden die
Bewerberinnen und Bewerber gebeten, eine Darstellung ihrer Perspektiven für künftige
Forschungsprojekte einzureichen – insbesondere für Projekte, die das Forschungsumfeld an der MLU und
am IAMO nutzen und in dieses eingebettet sind (maximal 2–3 Seiten) – sowie ein Lehrkonzept (maximal 2
Seiten).
Für fachbezogene Rückfragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Thomas
Herzfeld (Telefon: +49 345 2928-100, E-Mail: ). Bitte beachten
Sie, dass an diese E-Mail-Adresse gesandte Bewerbungen nicht berücksichtigt
werden.
Bei Fragen zum Berufungsportal wenden Sie sich bitte an den Dekan der
Naturwissenschaftlichen Fakultät III und Vorsitzenden der Berufungskommission,
Prof. Dr. Matthias Müller-Hannemann (E-Mail: ).
Diese Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt möglicher haushaltsrechtlicher
Einschränkungen. Bitte beachten Sie, dass die Universität keine im
Zusammenhang mit der Bewerbung entstehenden Kosten erstatten kann.

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