W2-Professur auf Zeit (tenure track) Funktionelle Neuroanatomie und Neurotechnologien
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Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) verfolgt im Rahmen ihrer strategischen Planung die
konsequente Weiterentwicklung ihrer profilbildenden Forschungsschwerpunkte Molekulare
Zellbiologie, Neurowissenschaften, Herz-Kreislauf-Medizin und Onkologie unter dem Dachthema
„Metabolische Plastizität“, mit translationalen Ansätzen u.a. als Partnerstandort der
Gesundheitsforschungszentren Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK), Deutsches
Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und Deutsches Zentrum für Kinder- und
Jugendgesundheit (DZKJ). Die UMG ist auf dem Göttingen Campus eng vernetzt mit den natur- und
biowissenschaftlichen Einrichtungen der Universität sowie den außeruniversitären Einrichtungen am
Standort.
Im Institut für Anatomie und Zellbiologie der UMG ist eine
Universitätsprofessur
Funktionelle Neuroanatomie und Neurotechnologien
(Bes. Gr. W2 auf Zeit, tenure track)
zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Die Besetzung erfolgt für einen Zeitraum von 5 Jahren.
Die Berufung auf eine Lebenszeitprofessur unter Ausschreibungsverzicht (tenure track) erfolgt nach
einer positiven Evaluation.
Gesucht wird eine international ausgewiesene Persönlichkeit, die das Fachgebiet der funktionellen
Neuroanatomie unter Einbeziehung moderner neurotechnologischer und quantitativer Methoden in
Forschung und Lehre vertritt. Erwartet wird ein eigenständiges, international sichtbares
Forschungsprofil zur strukturellen und funktionellen Organisation neuronaler Systeme über
verschiedene räumliche und zeitliche Skalen hinweg.
Die Bewerberin bzw. der Bewerber verfügt über ausgewiesene Expertise in modernen experimentellen
oder analytischen Ansätzen der Neurowissenschaften, beispielsweise in Bereichen wie
hochauflösender oder funktioneller Mikroskopie, optischen oder elektronischen Neurotechnologien,
Neuroengineering oder datengetriebenen Analyseverfahren neuronaler Netzwerke. Das
Forschungsprogramm soll anschlussfähig an die strategischen Forschungsschwerpunkte der
Universitätsmedizin Göttingen, insbesondere im Bereich der Neurowissenschaften und im Kontext des
Dachthemas „Metabolische Plastizität“, sein.
Vorausgesetzt werden eine positiv evaluierte Juniorprofessur, eine Habilitation oder gleichwertige
wissenschaftliche Leistungen, ein eigenständiges wissenschaftliches Profil mit entsprechenden
Publikationsleistungen und erfolgreicher Einwerbung kompetitiver Drittmittel.
Die Professur ist im Institut für Anatomie und Zellbiologie verankert und soll dessen Forschungsprofil
im Bereich der funktionellen Neuroanatomie und neurotechnologischer Methoden stärken.
Pädagogische Eignung und eine engagierte Mitwirkung an der anatomischen (makroskopische
Anatomie und Histologie) und neurobiologischen Lehre in den Studiengängen Humanmedizin,
Zahnmedizin und weiteren Studienprogrammen wird erwartet.
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Die weiteren Einstellungsvoraussetzungen für Professorinnen und Professoren ergeben sich aus § 25
des Niedersächsischen Hochschulgesetzes in der zurzeit geltenden Fassung. Die UMG besitzt das
Berufungsrecht.
Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland sind ausdrücklich
erwünscht.
Die UMG strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen
ausdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt
berücksichtigt.
Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen webbasiert unter https://berufungsportal.umg.eu bis
spätestens 31.10.2026 ein.
Für weitere Auskünfte zu der ausgeschriebenen Professur wenden Sie sich an Herrn Prof. Valentin
Nägerl, Direktor des Instituts für Anatomie und Zellbiologie unter
goettingen.de.
Für technische Fragen zum Berufungsportal stehen wir unter
goettingen.de gerne zur Verfügung.