Uni Bonn

W1-Professur für Historische Gewaltforschung Trauma Studies ohne Tenure-Track

Nordrhein-Westfalen · Frist: 30.11.2026
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Besoldung W1 Frist 30.11.2026 Tenure Track ja
4.845 – 5.450 €
/Monat brutto · W1 in Nordrhein-Westfalen
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W1-Professur für Historische Gewaltforschung/ Trauma Studies (ohne Tenure Track)

Veröffentlicht am: 24.09.2026

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist eine internationale Forschungsuniversität mit einem breiten Fächerspektrum. 200 Jahre Geschichte, rund 31.500 Studierende, mehr als 6.000 Beschäftigte und ein exzellenter Ruf im In- und Ausland: Die Universität Bonn zählt zu den bedeutendsten Universitäten Deutschlands und wurde als Exzellenzuniversität ausgezeichnet.

In der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W1-Professur für Historische Gewaltforschung /Trauma Studies

(ohne Tenure Track)

befristet bis zum 31.12.2032 zu besetzen.

Philosophische Fakultät

Bewerbungsfrist:

30.11.2026

Tätigkeitsbeginn:

zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Jetzt bewerben Ausschreibungstext (inkl.Kriterien)

Die Position ist am Exzellenzcluster Bonn Center for Dependency and Slavery Studies (BCDSS) angesiedelt. Das BCDSS strebt an, Abhängigkeitsstrukturen in all ihren Facetten zu untersuchen und historisch informierte Abhängigkeitsstudien als ein zentrales interdisziplinäres Forschungsfeld in den Geistes- und Sozialwissenschaften zu verankern. Dabei wird emotionale Gewalt als zentrale Bedingung und Erfahrungsdimension von physischer und ökonomischer Abhängigkeit verstanden.

Die Universität Bonn und das BCDSS verstehen die zu besetzende Professur als eine Möglichkeit, ein innovatives, interdisziplinäres Forschungsfeld zu entwickeln, das historische und psychologische Aspekte zusammenführt. Die gesuchte Persönlichkeit sollte die Fähigkeit besitzen, Fragen der historischen Entwicklung gewaltbasierten Handelns und dessen Folgen für individuelle und gemeinschaftliche Identitätsbildungsprozesse bis in die Gegenwart hinein als Gegenstand zu vermitteln. Erwünscht sind interdisziplinäre Lehr- und Forschungserfahrungen, idealerweise in internationalen Kontexten.

Voraussetzung für die Bewerbung ist eine fachlich einschlägige Promotion im Fach Geschichte oder einem verwandten kulturhistorischen Fach (z.B. Historische Soziologie, Trauma Studies, Historische Psychologie, Holocaust Studies, Memory Studies).

Erwartet werden zudem Erfahrungen im Einwerben von Drittmitteln und Engagement in der (auch englischsprachigen) Lehre. Erwünscht ist die Bereitschaft, sich an den unterschiedlichen Forschungsverbundinitiativen der Universität Bonn zu beteiligen, ferner zur Weiterentwicklung der einschlägigen Studiengänge des Faches und am BCDSS, wie auch zur Mitwirkung in den Gremien der akademischen Selbstverwaltung.

Die Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach § 36 Hochschulgesetz NRW.

Die Universität Bonn fördert eine offene, wertschätzende und diskriminierungsfreie Hochschulkultur und setzt sich aktiv für Chancengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit ein. Wir streben an, strukturelle Benachteiligungen abzubauen und die Vielfalt in Forschung, Lehre und Verwaltung zu stärken. Daher begrüßen wir alle Bewerbungen, unabhängig von ethnischer oder sozialer Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion oder Weltanschauung, Behinderung sowie Alter. Bewerbungen von Frauen sowie Menschen mit Schwerbehinderung und ihnen gleichgestellten Personen werden im Rahmen des Landesgleichstellungsgesetz (LGG) NRW und des Sozialgesetzbuchs (SGB) IX bevorzugt berücksichtigt.

Bitte bewerben Sie sich beim Dekan der Philosophischen Fakultät über unser Online-Portal: https://berufungsportal.uni-bonn.de

Bewerbungsschluss ist der 30. November 2026.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an

Diversität und Chancengleichheit

Die Universität Bonn fördert eine offene, wertschätzende und diskriminierungsfreie Hochschulkultur und setzt sich aktiv für Chancengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit ein. Wir streben an, strukturelle Benachteiligungen abzubauen und die Vielfalt in Forschung, Lehre und Verwaltung zu stärken. Daher begrüßen wir alle Bewerbungen, unabhängig von ethnischer oder sozialer Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion oder Weltanschauung, Behinderung sowie Alter.

Bewerbungen von Frauen sowie Menschen mit Schwerbehinderung und ihnen gleichgestellten Personen werden im Rahmen des Landesgleichstellungsgesetz (LGG) NRW und des Sozialgesetzbuchs (SGB) IX bevorzugt berücksichtigt.

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Bonn Center for Dependency & Slavery Studies

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