Juniorprofessur (W1) für Empirische Arbeitsmarktökonomik
Die Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät –
Wirtschaftswissenschaftlicher Bereich – der Martin-Luther-Universität Halle-
Wittenberg (MLU) und das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
schreiben gemeinsam eine
Juniorprofessur (W1) für Empirische Arbeitsmarktökonomik
(m-w-d)
aus.
JEL-Klassifikation: C, D, J
Gesucht wird eine Persönlichkeit mit herausragendem wissenschaftlichen Potenzial
im Bereich der empirischen Arbeitsmarktökonomik. Die Professur ist auf
mikroökonomisch fundierte Arbeitsmarktforschung ausgerichtet, insbesondere auf
Fragestellungen zu Unternehmen und Beschäftigten. Erwünscht ist eine
Schwerpunktsetzung in Bereichen wie struktureller Wa ndel auf dem Arbeitsmarkt,
Allokation von Humankapital, Produktivität oder Lohnbildung.
Die Professur stärkt die bestehende Kooperation zwischen der Martin -Luther-
Universität Halle -Wittenberg (MLU) und dem IWH. Das IWH ist eines der sieben
wirtschaftswissenschaftlichen Institute der Leibniz -Gemeinschaft in Deutschland
(www.iwh-halle.de). Es betreibt anwendungsorientierte Forschung in den Bereichen
Arbeit, Produktivität, Finanzen und Makroökon omik. Die Professur ist der IWH -
Abteilung „ Arbeitsmärkte“ zugeordnet und trägt zum strategischen
Forschungsschwerpunkt der MLU im Bereich der Transformation von Arbeitsmärkten
bei.
Erwartet wird ein erkennbares Potenzial für Publikationen in führenden
internationalen Fachzeitschriften. Ein exzellentes akademisches Netzwerk und
Erfahrung bei der Einwerbung von Drittmitteln sind von Vorteil. Die Lehrverpflichtung
beträgt zwei Semesterwochenstunden ( d.h. eine Lehrveranstaltung pro Semester).
Deutschkenntnisse sind für die Position nicht erforderlich. Weitere Aufgaben ergeben
sich aus § 34 des Hochschulgesetzes Sachsen-Anhalt.
Personen, die sich bewerben, müssen die Berufungsvoraussetzungen gemäß § 40 des
Hochschulgesetzes Sachsen -Anhalt erfüllen. Einstellungsvoraussetzungen sind
insbesondere ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung und
eine besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die
herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Die Zeit zwischen der
letzten Prüfungsleistung der Promotion und der Bewerbung auf die Juniorprofessur
sollte zudem in der Regel nicht mehr als sechs Jahre betragen. Familienbedingte
Auszeiten und Arbeitszeitreduktionen werden bei der Bemessung des akademischen
Alters angemessen berücksichtigt.
Juniorprofessuren werden im Rahmen eines Beamtenverhältnisses auf Zeit zunächst
für die Dauer von drei Jahren besetzt. Nach positiver Zwischenevaluation erfolgt eine
Verlängerung um weitere drei Jahre. Der Stellenantritt ist f ür den Herbst 202 7
vorgesehen.
Die Martin-Luther-Universität und das IWH streben eine Erhöhung des Anteils von
Frauen im wissenschaftlichen Bereich an und fordern qualifizierte
Wissenschaftlerinnen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Die Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg ist seit 2009 als „familiengerechte Hochschule“ zertifiziert. Sie
versteht sich als familienfreundliche Hochschule und unterstützt aktiv bei der
Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei
gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.
Die Bewerbungsunterlagen sollen enthalten: Lebenslauf, Empfehlungsschreiben bzw.
zu kontaktierende Gutachter:innen , Publikationsverzeichnis, Liste der
Konferenzbeiträge, Unterlagen über eingeworbene Drittmittel sowie Nachweise
bisheriger Lehrerfahrung einschließlich Evaluationsberichte. Bitte senden Sie Ihre
Bewerbung bis zum 27. November 2026 elektronisch über das Berufungsportal der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
https://berufungsportal.uni-halle.de
Nachfragen zur Position richten Sie bitte an:
Prof. Dr. Steffen Müller
Leiter der Abteilung Arbeitsmärkte
E-Mail:
Die Stelle wird auch im Rahmen des europäischen und amerikanischen Job Market
beworben.