Projektassistenz im Schwulen Museum Berlin (m/w/d)
Wissenschaftliches Personal, Verwaltung und Technik
Stellenangebot vom: 25.09.2026
Mitarbeit im BMFTR-geförderten Forschungsprojekt „Kritische Analyse von Ermöglichungsbedingungen sexualisierter Gewalt in Emanzipationsbewegungen. Theorie- und empiriefundierte Weiterentwicklung von Aufarbeitung und Prävention“ (InQueeryEmancipation)
Ab 01.10.2026 in 13,01 Std./Woche (Teilzeit 33 %), befristet bis 31.03.2030.
Entgeltgruppe nach TVL Berliner Hochschulen: 9b
Kennzahl: 33_2026 (Bitte immer mit angeben)
Bewerbungsschluss: 11.10.2026
Profil
Die Stelle umfasst insbesondere folgende Aufgaben:
- Erschließung & Bereitstellung: Identifikation, Sichtung und (Teil-)Erschließung bislang unerschlossener Bestände; Pflege qualitätsgesicherter Metadaten inkl. Sensitivitätskennzeichnung.
- Rechte-/Provenienzklärung: Vorbereitung und Nachverfolgung von Rechteketten für Filme, mobile Ausstellung und Web (Leih-/Lizenz-/Versicherungsdokumente).
- Objektlogistik: Depot-/Objekthandling, Verpackung/Transport, Zustandsprotokolle, ggf. Tourkoordination.
- Schnittstelle Forschung–Archiv: termingerechte Bereitstellung für AP2–AP3; Dokumentation für Freigaben und Nachnutzung.
Sie verfügen über:
- Abgeschlossenes Studium oder eine vergleichbare Qualifikation im Bereich Archiv, Geschichte, Kulturwissenschaften, Bibliotheks- und Informationswissenschaft oder einem verwandten Fach
- Kenntnisse archivischer Arbeitsweisen und Standards
- Erfahrung in der Arbeit in Bewegungsarchiven
- Erfahrung in der Arbeit mit queerer Geschichte
- Sorgfältige, strukturierte und eigenständige Arbeitsweise
- Umgang mit digitalen Arbeitsmitteln und Datenbanken
- Sensibilität im Umgang mit personenbezogenen, teilweise persönlichen und schützenswerten historischen Materialien
- Möglichst Erfahrung mit digitalen Archiven, Datenbank- und Erschließungssystemen, Digitalisierung, Oral History oder der Arbeit mit fotografischen, audiovisuellen und ephemeren Materialien
- Sensibilität in der Aufarbeitung von Geschichte zu sexualisierter Gewalt
- rassismuskritische Haltung und TIN-Sensibilität
Bewerbung
Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe der o.g. Kennzahl ausschließlich per E-Mail an [email protected] (1 PDF-Dateianhang mit max. 3 MB mit folgendem Dateinamen: Name_Kennzahl 33_2026) bis zum 11.10.2026 an:
ASH Berlin
Bereich Personal
Alice-Salomon-Platz 5
12627 Berlin
Projektverantwortlich: Prof. Dr. Mart Busche
Über die ASH Berlin als Arbeitgeberin
Die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH Berlin) bietet als die größte staatliche SAGE-Hochschule (Soziale Arbeit, Gesundheit und Erziehung) Deutschlands derzeit rund 4.300 Studierenden eine akademische und praxisnahe Bildung und ermöglicht mit ihren innovativen Bachelor- und Masterstudiengängen vielfältige Berufs- und Weiterbildungsperspektiven. Die ASH Berlin ist eine forschungsaktive und praxisorientierte Hochschule mit derzeit über 70 Professor_innen und 180 hauptamtlich Beschäftigten. Diversity und Gender-Mainstreaming, Gesundheitsförderung und Familienfreundlichkeit sowie Kulturarbeit, eine nachhaltige Hochschulentwicklung und der internationale Austausch haben einen hohen Stellenwert in der täglichen Arbeit.
Chancengleichheit!
Die ASH Berlin schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit. Anliegen ist es, die Diversität der Hochschulangehörigen zu erhöhen und sie an die Zusammensetzung der Berliner Stadtgesellschaft, besonders mit Hinblick auf Migrationsgeschichte, anzugleichen.
Die ASH Berlin lädt insbesondere BIPoC, Menschen mit Migrationsgeschichte und Antisemitismus-/Rassismuserfahrungen, Frauen, trans-, intergeschlechtliche, und (andere) nicht-binäre Personen und Menschen mit Behinderung ein, sich zu bewerben. Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.