Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d) im Department für Psychologie, Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie
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Öffentliche Stellenausschreibung
Im Jahr 1991 gegründet, hat sich die Universität Potsdam in der Wissenschaftslandschaft fest etabliert und sich zu einem herausragenden Wirtschaftsfaktor und Entwicklungsmotor für die Region entwickelt. Sie ist drittmittelstark, mehrfach prämiert in der Lehre, verfügt über eine serviceorientierte Verwaltung und wurde als familienfreundlich ausgezeichnet. Rund 20.000 Studierende und 3.000 Beschäftigte arbeiten an drei Standorten – Am Neuen Palais, Griebnitzsee und Golm – an einer der am schönsten gelegenen akademischen Einrichtungen Deutschlands.
An der Universität Potsdam, Humanwissenschaftliche Fakultät, Department für Psycho- logie, Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie ist zum 01.03.2027 folgende Stelle, befristet für vier Jahre zu besetzen:
Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d) Kenn-Nr. 382/2026
Die Arbeitszeit umfasst 20 Wochenstunden (50 %). Die Eingruppierung erfolgt nach Entgelt- gruppe 13 der Entgeltordnung zum TV-Länder. Die Befristung erfolgt nach § 2 Abs. 1 Wissen- schaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG). Gegebenenfalls besteht die Möglichkeit einer Verlän- gerung bei Vorliegen der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen.
Ihr Arbeitsbereich: Die Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie erforscht menschliches Handeln, Mo- tivation und Gesundheit im Kontext der zunehmend digitalisierten Arbeitswelt. Unsere For- schung ist methodisch quantitativ ausgerichtet, wobei quer- und längsschnittlich erhobene Sur- vey-Daten, ambulante Daten (Daily Diary Studies) und experimentelle Ansätze verwendet wer- den. Die Stelle bietet die Möglichkeit, sich in einem gut vernetzten Forschungsteam wissen- schaftlich weiter zu qualifizieren.
Ihr Aufgabengebiet umfasst:
- Mitwirkung an der Konzeption und Durchführung von Studien im Forschungsschwerpunkt der Abteilung (u.a. Proaktivität, Gesundheit, digitale Arbeitswelt)
- Mitwirkung im Verfassen wissenschaftlicher Fachartikel für die Publikation in international anerkannten Fachzeitschriften und für die Präsentation auf Fachkonferenzen
- Mitwirkung in der Lehre in den Studiengängen des Departments für Psychologie, durch Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
- Betreuung von Abschlussarbeiten
- Unterstützung in administrativen Aufgaben im Bereich Lehr- und Prüfungsorganisation und Wissenschaftsmanagement
Es besteht die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion). Für die ei- gene vertiefte wissenschaftliche Arbeit steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung.
Das Lehrdeputat richtet sich nach den jeweils gültigen Vorgaben der Lehrverpflichtungsver- ordnung (LehrVV) des Landes Brandenburg sowie der vom Senat der Universität Potsdam beschlossenen Bandbreitenregelung. Für diese Stelle erfolgt die Zuordnung zur Gruppe aka- demischer Mitarbeiter/-innen1 mit Qualifizierungsmöglichkeit.
1 Diese Bezeichnung gilt für alle Geschlechterformen (w/m/d).
Sie bringen Folgendes mit:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Psychologie (Master/Diplom)
- deutliches Interesse und vertiefte Kenntnisse an Forschung und Theorien der Arbeits- und Organisationspsychologie und anderen Anwendungsfeldern
- sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- fundierte Kenntnisse der quantitativen sozialwissenschaftlichen Forschungsmethodik und –statistik und sicherer Umgang mit gängiger Datenanalysesoftware (R; SPSS)
- Freude am wissenschaftlichen Denken
- selbstständige Arbeitsweise
Darüber hinaus sind folgende Kompetenzen wünschenswert:
- von Vorteil sind Kenntnisse der Strukturgleichungsmodellierung und Mehrebenenanalyse und deren Analysesoftware (Mplus, R)
- Grundkenntnisse in ambulanter Messmethodik sowie Interesse, sich in Methoden der am- bulanten Datenerhebung (z. B. Peripherphysiologie) einzuarbeiten.
Unser Angebot an Sie: Als Universität vereinen wir die Entwicklungsstärke einer Lehr- und Forschungseinrichtung mit den attraktiven Arbeitsbedingungen des öffentlichen Dienstes. Die Universität Potsdam ist eine zuverlässige Arbeitgeberin, die ihre Beschäftigten mit vielfältigen Angeboten und Leistungen unterstützt:
- Alle Standorte bieten eine gute Verkehrsanbindung. Sie können einen monatlichen Zuschuss zum ÖPNV-Jobticket erhalten und Campus-Fahrräder nutzen.
- Profitieren Sie von betrieblicher Altersvorsorge, einer Jahressonderzahlung und vermögenswirksamen Leistungen.
- Nutzen Sie die vielfältigen Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie des Hochschulsports.
- Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bietet die Universität Potsdam ihren Beschäftigten flexible Arbeitszeiten und anteilige mobile Arbeit (z. B. im Home-Office) an. Sie verfügen über 30 Urlaubstage im Jahr (bei einer 5 -Tage-Woche) und sind zusätzlich am 24.12. und 31.12. vom Dienst befreit.
Weitere Informationen zur Arbeitgeberin Universität Potsdam finden Sie unter https://www.uni- potsdam.de/de/arbeiten-an-der-up/arbeitgeberin/uebersicht
Für nähere Informationen zur ausgeschriebenen Stelle steht Ihnen Frau Prof. Dr. Doris Fay per E-Mail: gerne zur Verfügung.
Ihre Bewerbung: Senden Sie Ihre Bewerbung zusammengefasst in einer pdf-Datei bis zum 15.11.2026 unter Angabe der Kenn-Nr. 382/2026 per E-Mail an
Sollten Sie Hochschulabschlüsse außerhalb der EU absolviert haben, reichen Sie bitte die deutsche Übersetzung und die Bewertung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) ein. Ersatzweise bitten wir Sie um Zusendung eines PDF-Auszuges aus der Datenbank zur Anerkennung und Bewertung ausländischer Bildungsnachweise (ANABIN).
Die Universität Potsdam schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Bewerbungen aus dem Ausland und von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an; in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt (§ 7 Absatz 4 BbgHG) . Menschen mit
Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bei Eignungstests und Auswahlgesprächen werden individuelle Nachteilsausgleiche gewährt, die ihrer Behinderung angemessen sind. Sofern ein Mensch mit Behin derung individuelle Nachteilsausgleiche in Anspruch nehmen möchte, teilt er dies bitte im Bewerbungsanschreiben mit.
Potsdam, 29.10.2026