Uni Halle

Wiss. Mitarbeiter*in (m-w-d) an der Medizinischen Fakultät, Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Sachsen-Anhalt · Medizinische Fakultät, Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik · Frist: 09.10.2026
Uni Halle Stellenangebote →
Besoldung E 13 TV-L Arbeitszeit Teilzeit 65% Befristung befristet 3 Jahre Frist 09.10.2026
2.722 – 3.951 €
/Monat brutto · E 13 TV-L in Sachsen-Anhalt
Gehalt individuell berechnen →

Modern, vernetzt, traditionsbewusst; Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist die größte Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt. Sie kann auf eine Geschichte von über 500 Jahren zurückblicken und hat heute rund 20.000 Studierende. Die Forschungsschwerpunkte der MLU liegen in den Material- und Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der Gesellschafts- und Kulturforschung. Darüber hinaus beherbergt die Universität eine Vielzahl kleiner Fächer unter ihrem Dach, die zum Teil einzigartig sind. National wie international ist die MLU hervorragend vernetzt und kooperiert mit zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen, über 250 Hochschulen der Wissenschaft.

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt die auf bis zu 3 Jahre befristete Stelle einer*eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d)

in Teilzeit (65 %) zu besetzen.

Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Die Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin am Universitätsklinikum Halle ist Teil des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG: https://www.dzpg.org/ and www.c-i-r-c.de), einem dynamischen und interdisziplinären Forschungsnetzwerk, welches viele Möglichkeiten zur Vernetzung und kollaborativen Projekten bietet.

Arbeitsaufgaben:

  • Wissenschaftliche Mitarbeit in einem Forschungsprojekt zur Untersuchung neuronaler Mechanismen der Selbstregulation, Emotionsregulation und inhibitorischen Kontrolle unter Anwendung multimodaler neurobiologischer Untersuchungsverfahren
  • Planung, Durchführung und Auswertung experimenteller Studien mit funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT), Elektroenzephalographie (EEG) sowie multimodalen neurobiologischen Messverfahren in gesunden und klinischen Stichproben
  • befristete wissenschaftliche Qualifizierung an einem kooperierenden universitären Forschungsstandort im Rahmen eines laufenden Drittmittelprojekts mit dem Ziel des Erwerbs spezialisierter Kompetenzen im Bereich simultaner EEG-fMRT sowie deren nachhaltiger Etablierung und des Methodentransfers an den Standort Halle
  • Entwicklung und Implementierung moderner Analysepipelines, statistische Auswertung komplexer multimodaler Datensätze, Mitarbeit an wissenschaftlichen Publikationen sowie Unterstützung der Projektkoordination und des standortübergreifenden wissenschaftlichen Austauschs
  • Die Möglichkeit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung im Rahmen einer Promotion ist gegeben
  • Lehrtätigkeit gemäß LVVO LSA

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom) der Neurowissenschaften, Psychologie (Schwerpunkt Biologische oder Kognitive Psychologie), Cognitive Neuroscience, Biomedical Sciences oder eines vergleichbaren Fachgebiets
  • fundierte Kenntnisse der kognitiven, affektiven und klinischen Neurowissenschaften
  • Erfahrung in der Planung, Durchführung und Auswertung experimenteller funktioneller MRT-Studien (insbesondere task-basierter fMRT)
  • praktische Erfahrung in der Erhebung und Analyse von 3T-fMRT-Daten sowie erste Erfahrungen mit 7T-fMRT oder anderen Hochfeld-MRT-Anwendungen
  • Erfahrung mit voxel- und oberflächenbasierten MRT-Analysen
  • Erfahrung mit modernen Neuroimaging-Pipelines (z. B. fMRIPrep, MRIQC, FreeSurfer)
  • Kenntnisse multivariater Analyseverfahren (z. B. Representational Similarity Analysis, Pattern Component Modelling oder vergleichbare Verfahren)
  • praktische Erfahrung in der EEG-Datenerhebung sowie Grundkenntnisse der EEG-Datenvorverarbeitung
  • gute Programmierkenntnisse in Python und/oder R sowie MATLAB
  • sehr gute Kenntnisse statistischer Verfahren zur Analyse neurobiologischer Daten
  • Erfahrung im Umgang mit klinischen Stichproben, insbesondere im Bereich Emotionsdysregulation und/oder inhibitorischer Kontrolle
  • Interesse an multimodalen Forschungsansätzen unter Einbeziehung neurobildgebender, psychophysiologischer und biologischer Biomarker; erste praktische Erfahrungen in mindestens einem dieser Bereiche sind wünschenswert
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Bereitschaft zur wissenschaftlichen Qualifizierung im Bereich simultaner EEG-fMRT mit anschließendem Methodentransfer am Standort Halle sowie im Rahmen einer Promotion
  • erste Erfahrungen mit simultaner EEG-fMRT wünschenswert
  • Erfahrung in Studienkoordination und Qualitätsmanagement wünschenswert
  • Erfahrung in SOP-Entwicklung wünschenswert

Wir bieten:

  • Ein engagiertes und unterstützendes Team mit Kooperationsmöglichkeiten innerhalb eines interdisziplinären, translational ausgerichteten Forschungsnetzwerks (z.B. innerhalb des NUMs und des Deutschen Zentrums für psychische Gesundheit)
  • die Möglichkeit, mit Ihrer Tätigkeit dazu beizutragen, dass neue Erkenntnisse gewonnen und wichtige wissenschaftliche Forschungsfragen beantwortet werden können

Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber mit einem Abschluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen bei Abschluss des Arbeitsvertrags eine Vergleichbarkeitsbescheinigung für ausländische Hochschulabschlüsse der Zentralstelle für ausländische Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education) als Gleichwertigkeitsnachweis vorweisen. Hinweise für die Möglichkeiten sich hierfür um eine finanzielle Förderung zu bewerben, finden sich unter: https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn PD Hauke Wiegand, MD/PhD, E-Mail: [email protected].

Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 7-165/26-H mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Motivationsschreiben, Abschlusszeugnisse und Leistungsnachweise sowohl aus dem Bachelor- als auch aus dem Masterstudium), zusammengefasst in einem PDF-Dokument bis zum 09.10.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Herrn Prof. Dr. med. Oliver Tüscher, 06097 Halle (Saale), E-Mail: [email protected].

Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen. Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt wurde. Eine elektronische Bewerbung ist erwünscht.

Besonderheiten
Reg.-Nr. 7-165/26-H
Schlagworte
NeurowissenschaftenPsychologiefMRTEEGPythonMATLABRMasterPromotionTeilzeitHalle
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