FH Potsdam

Akademische*r Mitarbeiter*in (w/m/d) zur Promotion

Brandenburg · Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften · Frist: 27.11.2026
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Besoldung E 13 TV-L Arbeitszeit Teilzeit 50% Befristung befristet 36 Monate Frist 27.11.2026
2.094 – 3.040 €
/Monat brutto · E 13 TV-L in Brandenburg
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Akademische*r Mitarbeiter*in (w/m/d) zur Promotion

Vertragslaufzeit: 36 Monate
Umfang: 20 Wochenstunden
Vergütung: bis EG 13 TV-L
Start: zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Der Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften bietet eine praxisnahe wissenschaftliche Ausbildung mit innovativen Studienmodellen, die die stetigen Veränderungen der Berufspraxis aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen widerspiegeln. „Gesellschaft bilden“ ist unsere wissenschaftliche und fachliche Mission. Zusammen mit anderen Disziplinen arbeiten wir am sozialen und demokratischen Zusammenhalt, an Inklusion, der Ermöglichung von Vielfalt und Entwicklungschancen für alle. Wir lehren praxisnah, digital, am Campus und international, forschen kritisch und partizipativ und entwickeln als Scientific Community soziale Lösungen für diese und die nächste Gesellschaft, die „Science“ und „Community“ verbinden.

Die Position

Die Position Akademische*r Mitarbeiter*in (w/m/d) mit 20 Wochenstunden (50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit) ist der Professur für Psychoanalytische Intervention für Kinder, Jugendliche und Familien (Prof. Dr. Susanne Hommel, Dipl. Psych., PhD.) zugeordnet und ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Der Fokus der Stelle liegt auf Forschung & PraxisTransfer zu den Themen ‚Frühe Beziehung‘, ‚Prävention‘ und ‚Frühe Intervention‘ aus einer psychoanalytisch-entwicklungspsychologischen Perspektive und ist nicht auf ein einzelnes Projekt beschränkt. Die Qualität der frühen Beziehung zwischen Eltern bzw. Bezugspersonen und Säugling/Kleinkind gilt als zentrale Grundlage für kindliche Entwicklung, Bindungssicherheit, psychische Gesundheit über die gesamte Lebensspanne sowie gesellschaftliche Teilhabe. Die Professur verbindet entwicklungspsychologische, bindungstheoretische und psychoanalytische Perspektiven auf frühe Interaktion, Responsivität, Co-Regulation und elterliche Reflexionsfähigkeit (Parental Reflective Functioning) mit der Entwicklung, Erprobung und Evaluation Früher Präventions- und Interventionsformate – von der Beobachtung und Beurteilung der Eltern-Kind-Beziehung mittels standardisierter Verfahren bis hin zu innovativen, zu Teilen auch digital- und KI-gestützten Ansätzen zur Stärkung reflexiver Kompetenzen von Eltern und Fachkräften und Qualitätsentwicklung für Prävention und Intervention in der Frühen Kindheit.

Ihre Aufgaben

  • Mitarbeit an Forschungsprojekten zur Qualität der frühen Eltern-Kind-Beziehung, Bindung und Interaktion sowie zu Fragen der Frühen Intervention
  • eigenständige Bearbeitung einer Fragestellung aus dem Themenfeld frühe Beziehung, Interaktion und Intervention (0–5 Jahre) mit der Möglichkeit zur Promotion
  • Mitwirkung an Konzeption, Durchführung und Auswertung videobasierter und multimodaler Interaktionsbeobachtungen (u.a. Videografie, Eye-Tracking)
  • Mitarbeit an der Aufbereitung von Forschungsdaten, an Publikationen, Fachveranstaltungen und Wissenstransfer in Praxis und Lehre u.a. auch im Kontext der in Planung befindlichen Forschungs-Kita
  • Lehre mit Bezug zu Ihrem Forschungsvorhaben (2 SWS)

Ihre Qualifikationen

  • ein überdurchschnittlich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/ Diplom) in Psychologie, Erziehungswissenschaft, Kindheitspädagogik oder einem verwandten Fach
  • fundierte Kenntnisse in Entwicklungspsychologie, Bindungstheorie und/oder psychoanalytischer Säuglings- und Kleinkindforschung sowie Frühkindlicher Bildung
  • Kenntnisse in quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden sowie Interesse an deren Anwendung im Rahmen eines Promotionsvorhabens
  • Interesse an videobasierter bzw. multimodaler Beobachtung und Analyse früher Interaktionen
  • Bereitschaft zur Promotion im Themenbereich der Professur
  • selbständige, engagierte und teamorientierte Arbeitsweise
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Sprache und Schrift

Zudem wünschen wir uns, dass Sie erste praktische Erfahrungen in und ein großes Interesse an der Arbeit mit Familien, Säuglingen oder Kleinkindern mitbringen, Kenntnisse in der Anwendung von Beobachtungs- und Kodierverfahren bzw. entsprechender Software (z. B. ELAN) haben und/oder in der Lage sind, sich schnell in diese einzuarbeiten und Interesse an der Verbindung psychoanalytischer und entwicklungspsychologischer Perspektiven mit digitalen bzw. KI-gestützten Ansätzen in der frühen Kindheit (0 – 5 Jahre) mitbringen.

Unser Angebot

  • die Benefits des öffentlichen Dienstes: tarifliche Vergütung, VBL-Altersvorsorge und umfassende tarifliche Leistungen
  • Flexibilität bei Arbeitszeit und Arbeitsort bei geeigneten Arbeitsaufgaben ist mobiles Arbeiten bis zu 50 % möglich
  • gleitende Arbeitszeiten ohne Kernzeiten
  • umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten – wir unterstützen und fördern Ihre Entwicklung
  • Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch Beratungsangebote, bedarfsgerechte Kinderbetreuung inkl. Kitaplätze
  • kurze Wege und persönliche Atmosphäre
  • moderne und ergonomische Arbeitsplätze
  • Hochschulsport und aktives Gesundheitsmanagement
  • ein lebendiger Campus mit Mensa - Schöne Lage in Innenstadtnähe
  • gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und kostenfreie Parkmöglichkeiten
  • Zuschuss zum VBB-Ticket oder Deutschlandticket

Chancengerechtigkeit an der FH Potsdam

Die FH Potsdam setzt sich für Perspektivenvielfalt und Chancengerechtigkeit ein und strebt in allen Bereichen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Deshalb fordern wir qualifizierte Bewerberinnen auf, sich zu bewerben und werden Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigen.

Wir laden ausdrücklich Personen mit Migrationsgeschichte zur Bewerbung ein.

Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf eine Beeinträchtigung bereits bei Ihrer Bewerbung hin.

Bewerbung

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und einem Exposé einer möglichen Promotionsidee, die Sie bitte bis zum 27.11.2026 ausschließlich über unser Online-Bewerbungsportal einreichen.

Kontakt

Für nähere Informationen steht Ihnen Prof. Dr. Susanne Hommel gerne zur Verfügung: [email protected] , Tel. +49 331 580 4157.

Kennziffer: 54/2026
Bewerbungsschluss: 27.11.2026

Schlagworte
PsychologieEntwicklungspsychologieBindungstheoriePromotionErziehungswissenschaftMasterInteraktionsanalyseVideografieDeutschEnglischKI
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