Uni Jena

Doktorand:in / Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in in der DFG-Forschungsgruppe „Jenseits des Wahnsinns“

Thüringen · Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Institut für Kommunikationswissenschaft · Frist: 29.11.2026
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Besoldung E 13 Arbeitszeit Teilzeit Befristung befristet Frist 29.11.2026

Doktorand:in / Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in in der DFG-Forschungsgruppe „Jenseits des Wahnsinns“

Stellenausschreibung

Reg.-Nr. 308/2026
Fristende 29.11.2026
for english: https://jobs.uni-jena.de/n71k1 Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist eine dynamische und innovationsstarke Universität zentral in Deutschland gelegen. Mit einem breiten Fächerspektrum gestaltet sie die Zukunft durch exzellente Forschung und Lehre. Ihre wissenschaftliche Exzellenz spiegelt sich in den Profillinien Light – Life – Liberty wider, die wegweisende Erkenntnisse und nachhaltige Lösungen für die Gesellschaft von morgen liefern. Eng vernetzt mit führenden Forschungseinrichtungen, innovativen Unternehmen und renommierten Kultureinrichtungen treibt sie interdisziplinäre Entwicklungen voran. Mit rund 17.000 Studierenden und rund 10.000 Beschäftigten prägt sie Jena als pulsierende, international vernetzte Wissenschafts- und Zukunftsstadt.

In der Arbeitsgruppe für Kommunikations- und Medienpsychologie am Institut für Kommunikationswissenschaft ist zum 01.03.2027 eine Stelle als

Doktorand:in / Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in in der DFG-Forschungsgruppe „Jenseits des Wahnsinns“

in Teilzeit (75% / 30 Wochenstunden) befristet für die Dauer von 48 Monaten zu besetzen.

Das Forschungsprojekt mit dem Titel „(Wie und warum) Bereitet Verschwörungsglauben den Boden für politische Gewalt?“ beschäftigt sich mit der Frage unter welchen Rahmenbedingungen Verschwörungsglauben die Bereitschaft zu politischer Gewalt verstärkt und inwiefern ein solcher Zusammenhang psychologische oder gesellschaftliche Funktionen erfüllen kann. Zentrale Annahmen im Projekt basieren auf sozial- und gerechtigkeitspsychologischen Grundlagen. Methodisch kommen experimentelle Spiele und experimentalpsychologische Studien zum Einsatz.

Das Projekt ist Teil der DFG-Forschungsgruppe „Jenseits des Wahnsinns: Die Analyse von Verschwörungsüberzeugungen unter Berücksichtigung von deren Vorteilen“ und damit in ein größeres, interdisziplinäres Forschungsnetzwerk eingebunden. Die Einbindung in die Forschungsgruppe beinhaltet den regelmäßigen wissenschaftlichen Austausch mit Doktorand:innen und Professor:innen an den anderen Standorten sowie die Teilnahme an gemeinsamen Tagungen und Workshops. Kandidat:innen, die sich bei mehreren Teilprojekten der Forschungsgruppe bewerben möchten, sind herzlich eingeladen das zu tun und werden gebeten, dies in ihren jeweiligen Bewerbungen kenntlich zu machen.

Ihre Aufgaben:

  • Koordination des Forschungsprojekts gemeinsam mit der Projektleitung
  • Eigenverantwortliche Planung, Durchführung und Auswertung experimenteller Studien
  • (Weiter-)Entwicklung eines experimentellen Spiels zur Untersuchung von Verschwörungsglauben
  • Veröffentlichung von Studien in wissenschaftlichen Zeitschriften und Präsentation der Ergebnisse auf internationalen Tagungen
  • Arbeit an einem wissenschaftlichen Qualifizierungsprojekt (Promotion)

Ihr Profil:

  • Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Psychologie, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft oder einem inhaltlich verwandten Studiengang
  • Vertiefte Kenntnisse in der experimentellen Forschungsmethodik
  • Sehr gute englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift, gute deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift sind von Vorteil
  • Vorkennnisse in experimentellen Spielen, gerechtigkeitspsychologischer Forschung oder der Programmierung von Forschungsumgebungen von Vorteil

Unser Angebot:

  • Vergütung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) entsprechend den persönlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 inklusive einer tariflichen Jahressonderzahlung
  • Hervorragende Ausstattung und Infrastruktur an einem exzellenten Forschungsstandort
  • Einbindung in eine international sehr gut vernetzte Forschungsgruppe
  • Ein umfassendes Fort- und Weiterbildungsprogramm, u. a. durch die Graduierten-Akademie und die Forschungsgruppe
  • 30 Tage Erholungsurlaub im Kalenderjahr zuzüglich zwei arbeitsfreier Tage am 24. und 31.12.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Im Falle von Rückfragen zur Stelle zögern Sie nicht und wenden sich gerne an Herrn Prof. Dr. Tobias Rothmund unter:

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich bis zum 29.11.2026 über unser Onlineformular.



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Besonderheiten
kennziffer=308/2026
Schlagworte
Wissenschaftliche Beschäftigung
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