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Doktorandin / Doktorand 'Psychische Resilienz angesichts gesellschaftlicher Krisen (ReAGen)' (d/m/w) (099/26)

Berlin · Fachgebiet 26 - Psychische Gesundheit · Frist: 16.11.2026
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Arbeitszeit Teilzeit 65% Befristung befristet (nach WissZeitVG) Frist 16.11.2026

Doktorandin / Doktorand 'Psychische Resilienz angesichts gesellschaftlicher Krisen (ReAGen)' (d/m/w) (099/26)

Das Robert Koch-Institut - das sind ca. 1.500 Köpfe aus über 52 Nationen mit einem Ziel: Die Gesundheit der Menschen zu schützen. Wir erheben und analysieren Gesundheitsdaten, erkennen Risiken, beraten Politik und Fachwelt und entwickeln neue wissenschaftliche Methoden. Unsere Standorte sind in Berlin, Wildau und Wernigerode. Unser Team Fachgebiet 26 - Psychische Gesundheit freut sich auf Ihre Bewerbung!

Im Promotionsprojekt „Psychische Resilienz angesichts gesellschaftlicher Krisen (ReAGen)“ wird untersucht, welche individuellen, sozialen und strukturellen Faktoren dazu beitragen können, die psychische Gesundheit auch unter Belastungen aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen. Hierzu sollen die psychische Resilienz bei Erwachsenen anhand bevölkerungsbezogener Daten untersucht, mögliche zukünftige Entwicklungen modelliert und die wissenschaftlichen Grundlagen für eine Erfassung im Kindes- und Jugendalter erarbeitet werden. Das Vorhaben ist in die Forschungs- und Surveillance-Aktivitäten des Fachgebiets eingebunden und wird gemeinsam mit weiteren Organisationseinheiten des RKI sowie externen Forschungspartnern durchgeführt. Die Stelle bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche und methodische Kompetenzen weiterzuentwickeln und eine Promotion anzufertigen. Hierbei handelt es sich um eine Teilzeitposition mit 65 %, die es Ihnen unabhängig von Ihrer Arbeitszeit ermöglicht, Ihre Doktorarbeit anzufertigen. Aus befristungsrechtlichen Gründen richtet sich die konkrete Vertragsdauer nach der individuellen Verfügbarkeit von Zeiten im Sinne des § 2 (1) des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG).

Ihre Aufgabe bei uns

  • Entwicklung und Validierung eines bevölkerungsbezogenen ressourcenbasierten Resilienzindex für Erwachsene mittels psychometrischer Analysen auf Grundlage von RKI-Paneldaten und amtlicher Regionalstatistik
  • Durchführung einer systematischen Evidenzsynthese zu Resilienzfaktoren im Kindes- und Jugendalter und Entwicklung eines Konzepts für deren zukünftige bevölkerungsbezogene Erfassung
  • Untersuchung psychischer Gesundheitsverläufe und relevanter Resilienzfaktoren mittels längsschnittlicher Mehrebenenanalysen sowie Entwicklung und Anwendung zukunftsorientierter Szenarioanalysen
  • Erstellung von drei wissenschaftlichen Fachpublikationen und Präsentation der Forschungsergebnisse auf nationalen und internationalen Fachkongressen
  • Vorbereitung und Durchführung eines Transferworkshops mit Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Public-Health-Praxis

Ihr Profil

Formale Voraussetzungen

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbarer Abschluss) in Psychologie, Public Health, Epidemiologie, Sozialwissenschaften oder einer vergleichbaren Fachrichtung mit empirisch-quantitativem Schwerpunkt
  • Bei ausländischen Bildungsqualifikationen benötigen wir einen Nachweis über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss.

Kenntnisse und Erfahrungen

  • quantitativer Forschungsmethoden und statistischer Analyseverfahren, insbesondere multivariater Verfahren
  • in der Aufbereitung und statistischen Analyse empirischer Daten mit der Statistiksoftware R oder Stata
  • in Forschung zu psychischer Gesundheit und ihren Einflussfaktoren
  • in der systematischen Literaturrecherche und wissenschaftlichen Aufbereitung von Forschungsergebnissen
  • sicherer Umgang mit den gängigen MS-Office-Programmen
  • in der Arbeit mit digitalen Dokumentenmanagement-Systemen
  • Sprachkenntnisse (CEFR-Niveau): Deutsch mind. C1, Englisch mind. C1

Wünschenswerte Kenntnisse und Erfahrungen

  • in der Resilienzforschung, Gesundheitspsychologie oder Public-Mental-Health-Forschung
  • mit bevölkerungsbezogenen Befragungsdaten oder epidemiologischen Längsschnittstudien
  • mit psychometrischen Verfahren, insbesondere Faktorenanalysen und Instrumentenvalidierung
  • von Mehrebenenmodellen, Szenarioanalysen oder Simulationsverfahren
  • mit wissenschaftlichen Publikationen oder Präsentationen auf Fachveranstaltungen

Persönliche Kompetenzen

  • Organisationsfähigkeit mit sinnvoll strukturierter Arbeitsweise und Überblick über die eigenen Aufgaben
  • Flexibilität bei unvorhergesehenen Situationen und schnelle Umgestaltung des Arbeitsablaufs
  • Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit mit stetiger Überprüfung von Arbeitsergebnissen zur Sicherung und Verbesserung der Qualität von Arbeitsprozessen
  • Kommunikationsfähigkeit und anschauliche Darstellung von Sachverhalten sowie präziser und sachlicher Argumentation
  • Kooperations- und Teamfähigkeit und vertrauenswürdige und verlässliche Zusammenarbeit

Weitere Voraussetzungen

  • ausgeprägtes Interesse an der Erforschung psychischer Resilienz im Kontext gesellschaftlicher Krisen und sozialer sowie struktureller Einflussfaktoren
  • Interesse an der Anwendung und Weiterentwicklung quantitativer Forschungsmethoden, insbesondere zur Modellierung zukünftiger Entwicklungen
Schlagworte
PsychologiePublic HealthEpidemiologieMasterPromotionRStataQuantitative MethodenLängsschnittanalyseResilienzforschungDeutsch C1Englisch C1
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