Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in in der sozialwissenschaftlichen Energieforschung
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Die Stelle gehört zum interdisziplinären Forschungsprogramm „Transformation des Energiesystems in Niedersachsen – eine strategische Weiterentwicklung der inter- und transdisziplinären niedersächsischen Energieforschungslandschaft“ (TEN.efzn). Dieses Forschungsprogramm wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen des Programms „zukunft.niedersachsen“ mit insgesamt 58 Mio. Euro finanziert und vom EFZN (www.efzn.de) verantwortet. Es vereint sieben Forschungsplattformen in einem ineinandergreifenden Kooperationskonzept zu Themen rund um die Transformation des Energiesystems. Die ausgeschriebene Stelle ist in der Forschungsplattform „Soziale Dynamiken der Energietransformation“ verankert. Das entsprechende Teilprojekt wird von Prof. Dr. Jannika Mattes geleitet und nimmt eine sozialwissenschaftliche Perspektive ein. Ausgangspunkte bilden die Transitionsforschung sowie die Organisations-, Innovations- und Techniksoziologie. Diese Stelle soll eine Schnittstelle zu den technischen Forschungsplattformen und in die Praxis bilden. Sie entwickelt transdisziplinäre Formate, die zum gegenseitigen Austausch und zu entsprechenden Weiterentwicklungen in Wissenschaft und Praxis beitragen und führt diese Formate durch. Ein zentrales Augenmerk liegt dabei auf der Identifikation von gemeinsamen Praxis- und Forschungsbedarfen und -erkenntnissen, die innerhalb der Plattform Soziale Dynamiken aufgegriffen und weiter ausgearbeitet werden sollen. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.
Ihre Aufgaben
- Mitarbeit im Teilprojekt des Forschungsprojekts TEN.efzn;
- Zusammenarbeit mit den verschiedenen beteiligten Forschungsplattformen und Austausch zu deren Forschungsergebnissen;
- Erarbeitung geeigneter Fragestellungen und transdisziplinärer Formate an der Schnittstelle der Plattform Soziale Dynamiken mit den technischen Forschungsplattformen sowie mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft;
- Mitarbeit in der Arbeitsgruppe „Organisation und Innovation“ ( www.uol.de/orginn ).
Ihr Profil
Erforderlich ist / Einstellungsvoraussetzungen:
- ein wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Master, Diplom (Uni)) in einem sozialwissenschaftlichen Fach;
- eigenständige wissenschaftliche Vorarbeiten im Kontext des Projekts in den Bereichen der sozio-technischen Transformations- und Innovationsforschung, Energietransition, Organisations-soziologie und Digitalisierung;
- Erfahrung in der inter- und transdisziplinären Zusammenarbeit, nachgewiesen z. B. durch die Mitwirkung in entsprechenden Projekten;
- Erfahrungen in der Organisation von Workshops und Veranstaltungen im interdisziplinären und universitären Kontext sowie an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis.
Erwünscht sind / Von Vorteil sind:
- eine selbstständige, ziel- und ergebnisorientierte Arbeitsweise und die Fähigkeit zu wissenschaftlich-methodischem Handeln;
- gute methodische Kenntnisse in der empirischen Sozialforschung, insbesondere in qualitativen Methoden;
- sehr gute Deutschkenntnisse.
Erwartet werden auch gute Englischkenntnisse.
Wir bieten
- eine Arbeit im aktuellen Themenfeld der Transformation des Energiesystems in Niedersachsen und in einem inter- und intradisziplinären mit über 50 Millionen Euro geförderten 5-Jahres- Forschungsprojekt;
- eine Zusammenarbeit in freundlichen und engagierten Teams sowohl in der Arbeitsgruppe als auch im gesamten Forschungsverbund des TEN.efzn;
- vielfältige Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterbildung;
- eine familienfreundliche Arbeitskultur und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten.
Unser Anspruch
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.